Schwäbisch mit den Stumpfes: Wasenschüler haben’s drauf

 Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle hat die Wasenschule in Abtsgmünd besucht und dort die Dritt- und Viertklässler mit ihrer sch
Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle hat die Wasenschule in Abtsgmünd besucht und dort die Dritt- und Viertklässler mit ihrer schwäbischen Hausmusik begeistert. (Foto: Gemeinde Abtsgmünd)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle, allgemein bekannt als „d’Stumpfes“, haben die Wasenschule in Abtsgmünd besucht und dort die Dritt- und Viertklässler mit ihrer schwäbischen Hausmusik „zom Mitbatscha“ begeistert.

Sie erzählten und sangen davon, was sie normalerweise machen – natürlich alles in Mundart. Seit 30 Jahren ist die Band nun schon in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs – „sogar bis Schwäbisch Gmünd“ sind sie schon gekommen. Mittlerweile haben die vier schon rund 3500 musikalische Auftritte hinter sich.

Auf die Frage, ob bei den Schülern daheim auch noch Mundart geredet wird, kam prompt die Antwort: „Ja freile!“ Dennoch durften ein paar Lektionen im „Schwäbisch schwätza“ natürlich nicht fehlen. Manne erklärte den Schülern, dass im Schwäbischen das P oft zum B wird, so wie beim „Bonbonbabierle“, oder das T zum D, so wie bei beim „Debbich“. Aber Achtung: Eine Tüte wird nicht zur „Düde“ … Und niemand anderes als Selle war besser geeignet, um den schwierigsten schwäbischen Zungenbrecher in Hochgeschwindigkeit auszupacken: „Schellet Se net an sellra Schell, sella Schell schellt net. Schellet Se an sellra Schell, sella Schell schellt.“ Da verknotete sich dann doch beim ein oder anderen die Zunge.

Die Stumpfes „touren“ derzeit, gefördert durch das Impulsprogramm des Landes „Kultur trotz Abstand“, an mehrere Grundschulen in Baden-Württemberg, um den Kindern dort das Schwäbische näher zu bringen. Zumindest in Abtsgmünd scheint in dieser Hinsicht Hopfen und Malz noch nicht verloren zu sein.

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