Wolfgang Fath

Der nächste Fürstenzug findet am 12. und 13. September 2020 statt. Martin Mehrer, Vorsitzender des Vereins Fürstenzug, stellte im Ortschaftsrat Untergröningen das neue Konzept vor. Der Umzug soll nicht mehr den beschwerlichen Weg vom Ort zum Schloss nehmen, sondern im Bereich Letten-Tirol aufgestellt werden und dann über eine knapp 700 Meter lange Strecke abwärts zum Schloss führen.

Ebenfalls neu: ein Theaterstück in drei Akten am Samstagabend, das den Tag vor dem Fürstenzug beschreibt. Das Stück wird derzeit von Gertrud Ocker aus Pommertsweiler geschrieben. Es soll alle acht Jahre im Wechsel mit einem Abend der Vereine aufgeführt werden. Statt einer Disco soll es im Schlosskeller Platz für zusätzliche Markstände geben.

Mit diesem Konzept wollen die Veranstalter finanziell auf der sicheren Seite sein. Denn beim letzten Mal habe man nur dank Spenden in Höhe von 10 000 Euro die schwarze Null erreicht. Mehrer appellierte vor allem an die Untergröninger selbst, den Fürstenzug mit ihrem Besuch zu unterstützen als bei der letzten Veranstaltung. „Ich und meine Mitstreiter machen den Fürstenzug nicht für uns, sondern für ganz Untergröningen und die Region“, sagte er. Dieses Fest sei einzigartig.

Baugebiet Brunnenhalde III ist im Zeitplan

Zu Beginn hatte sich der Ortschaftsrat über den Baufortschritt im neuen Baugebiet Brunnenhalde III überzeugt. Es wird derzeit für rund 1,7 Millionen Euro erschlossen. Bis 30. Juni 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Allerdings könne die Baufirma den selbst gesetzten Endtermin zum Jahresende 2019 voraussichtlich nicht erreichen, weil der felsige Untergrund mehr Arbeit gemacht hat als geplant. Von den 30 Bauplätzen seien 15 Plätze verkauft, sagte Bürgermeister Armin Kiemel. Außerdem gebe es fünf Reservierungen. Insgesamt liege man voll im Zeit- und Kostenrahmen, rund 500 000 Euro seien bereits verbaut. Der Rat legte sich darauf fest, die längere U-förmige Straße Am Martinswald sowie die kürzere Straße Steinburrweg“zu nennen.

Zur Diskussion stand auch die Verbesserung behindertengerechter Einrichtungen in der Gemeinde. Hier müsse noch einiges getan werden, betonte Ortsvorsteher Thomas Bacher und verwies vor allem auf die Turn- und Sporthalle, die Schule sowie das Rathaus. Das werde wegen der beengten Platzverhältnisse vor dem Rathaus nicht einfach.

Bürgermeister Armin Kiemel informierte über die Teilnahme der Gemeinde Abtsgmünd an der Initiative zur Reduzierung von Motorradlärm. Er habe gute Gespräche mit Vertretern der Biker Union gehabt, die mithelfen wolle, schwarze Schafe unter den Motorradfahrern zu sensibilisieren. Vor Beginn der nächsten Saison soll es eine Informations- und Auftaktveranstaltung im Gewerbegebiet Osteren zusammen mit Polizei, dem Landratsamt und der Biker Union geben.

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