Die Hobby-Kicker plagten sich bei großer Hitze auf dem etwas holprigen Spielfeld.
Die Hobby-Kicker plagten sich bei großer Hitze auf dem etwas holprigen Spielfeld. (Foto: Wolfgang Fath)

Das kleine Straßdorf ist wieder Treffpunkt für unzählige Besucher gewesen. Im nunmehr 41. Jahr hat der Geselligkeitsverein Straßdorf wieder mit viel gemeinsamem Engagement ein über die Region hinaus beliebtes Fest auf die Beine gestellt.

Die Vorstellung eines alten handwerklichen Berufes gehört von Anfang an zum Straßdorfer Fest dazu. Die Pflege der bäuerlichen und handwerklichen Traditionen, Gebräuche und Sitten haben sich die Verantwortlichen des Geselligkeitsvereins schon bei dessen Gründung in ihre Statuten geschrieben.

Ein Korbmacher, ein Seiler, ein Bürstenbinder oder ein Rechenmacher waren schon da; es wurde gebuttert, Deicheln gebohrt, Holz mit dem Pferdefuhrwerk geschleift oder wie im Vorjahr Seegras gebunden. Franz Wiedler aus Eichenkirnberg stellte seine Drechselarbeiten vor.

Der Andrang an den drei Tagen war groß und Dieter Hofer, Vorsitzender des Geselligkeitsvereins, war zufrieden. Voll war das Zelt bereits am Freitagabend bei der Bierprobe. Zur Unterhaltung spielte der Musikverein Pommertsweiler unter der Leitung von Simone Kiesel. Knapp 200 Stück des Straßdorfer Hitzkuchens gingen an diesem Abend über den Tisch.

Sehr guten Zuspruch fand der Tanzabend mit der Kapelle „ Voyage“ am Samstagabend und zum Festausklang am Sonntagabend spielte die Kapelle „ Kir Royal“.

Am Sonntag trafen sich auch traditionsgemäß die Hobbykicker aus der Umgebung, um ihren Turniersieger zu ermitteln. Dieses Mal waren es acht Teams, die jüngsten Teilnehmer vom 1. FC Aufsitztraktor aus Pommertsweiler waren sogar mit mehreren Aufsitzrasenmähern nach Straßdorf gefahren.

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