Erster Spatenstich für Kindergartenanbau

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 Im Anbau des katholischen Kindergartens Sankt Josef sollen schon 2020 Kinder untergebracht werden.
Im Anbau des katholischen Kindergartens Sankt Josef sollen schon 2020 Kinder untergebracht werden. (Foto: Wolfgang Fath)
Wolfgang Fath

Der Spatenstich für den Anbau des katholischen Kindergartens Sankt Josef ist gesetzt. Rund 872 000 Euro wird die Gemeinde in den neuen Anbau investieren, der jedoch nur eine mittelfristige Lösung sein wird.

Erst 2017/2018 ist für rund 405 000 Euro das Dach des Kindergartens saniert worden. In dem jetzt begonnenen Anbau soll ab September 2020 eine vierte Kindergartengruppe untergebracht werden.

Das längerfristige Ziel ist jedoch der Bau eines weiteren kommunalen Kindergartens in Abtsgmünd sein, der als Kindertagesstätte bis zu fünf Gruppen aufnehmen kann. Pfarrer Jürgen Kreutzer bedankte sich bei der Gemeinde für die Investition in den katholischen Kindergarten.

Im Gegenzug drückte Bürgermeister Armin Kiemel seinen Dank darüber aus, dass die katholische Kirchengemeinde hier sofort eingesprungen ist, um zu einer mittelfristigen und schnellen Lösung zu kommen, welche ab September die Engpasssituation an Kindergartenplätzen im Hauptort entspannen wird.

Beschleunigtes Verfahren nur noch 2019 möglich

Im weiteren Verlauf der Sitzung im Rathaus sprach sich der Ausschuss für die Vergabe der Ausstattung der Fachklasse Chemie im Zuge der energetischen Sanierung der Friedrich von Keller-Schule aus. Der Auftrag wird im Gemeinderat voraussichtlich an die Firma Hohenloher aus Öhringen zum Preis von rund 180 000 Euro vergeben werden. Diese Firma hat bereits die beiden Fachklassen Physik und Biologie eingerichtet.

Die Ausschussmitglieder sprachen eine einstimmige Empfehlung an den Gemeinderat aus, Aufstellungsbeschlüsse für einen Bebauungsplan „Neuschmiede -Ost“ in Abtsgmünd sowie „Alte Abtsgmünder Straße, 2. Erweiterung“ in Wöllstein zu fassen. Beide Bebauungspläne können in vereinfachten Verfahren durchgeführt werden, es muss dann jedoch im Falle der Realisierung ein städtebaulicher Vertrag mit den potentiellen Bauherren über notwendige Ausgleichsmaßnahmen und Übernahme sämtlicher Erschließungskosten gemacht werden.

Nachdem in Neubronn in Baugebiet Berg II bereits jetzt keine gemeindeeigenen Bauplätze mehr zur Verfügung stehen, soll dort ein Bebauungsplan „Kalkäcker“ aufgestellt werden. Dieser könnte im beschleunigten Verfahren, welches nur noch 2019 möglich ist, umgesetzt werden. Die Verwaltung geht von einer Größe von rund 10 000 Quadratmetern für diese Baulücke aus.

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