Zum Auftakt gleich ein Glanzlicht

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Aalener Nachrichten

Abonnements und Einzelkarten können bei MusikA in Aalen, Bahnhofstraße 1 bis 3, Telefon 07361 / 55810, erworben werden. Einzelkarten gibt’s außerdem bei der der Tourist-Information Aalen, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de. Karten gibt es zu den Öffnungszeiten bei den „Aalener Nachrichten“ (Marktplatz 15 in Aalen), bei der „Ipf- und Jagst-Zeitung“ (Aalener Straße 10 in Ellwangen), oder bei der SZ-Tickethotline unter 0751 / 29 555 777. Je nach Verfügbarkeit wird es auch Karten an der Abendkasse geben. Infos: www.konzertring-aalen.de

Der Konzertring der Oratorienvereinigung startet gleich mit einem Glanzlicht, eingebunden in die zweiten Aalener Kulturwochen, in die neue Konzertsaison. So sind am Sonntag, 20. Oktober, um 19 Uhr das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und der Cellist Daniel Müller-Schott zu Gast in der Stadthalle Aalen.

Als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“ würdigt die „New York Times“ das Talent des Cellisten, der seit frühester Jugend von Anne-Sophie Mutter gefördert wurde. Das Konzert a-Moll, op.129, von Robert Schumann, interpretiert er zusammen mit dem Württembergischen Kammerorchester (WKO) Heilbronn unter der Leitung des Dirigenten Jan Willem de Vriend. Auch dem WKO wird in den Musikkritiken ein agiles Musizieren mit Esprit und zugleich einem intensiven nicht selbstverständlichen warmen Klangbild zugeschrieben. Ausgezeichnet wurde die Arbeit des Kammerorchesters, das sich bei seinem überregionalen wie internationalen Publikum mit musikalischer Vielfalt und höchstem Qualitätsanspruch präsentiert, mit dem „Opus Klassik“ 2018.

Vielfältige Kostbarkeiten

Mit erstklassigen Veranstaltungen ausgewählte Künstler und Ensembles zur Bereicherung des klassischen Aalener Konzertlebens auf die Bühne zu holen, dies hat der Konzertring sich zur Aufgabe gemacht. So reihen sich im Laufe der Saison 2019/2020 wieder vielfältige Kostbarkeiten aneinander. Beim Rolston String Quartet treffen vier junge Musiker aus Kanada zusammen, die sich als vielfach preisgekröntes Quartett seit 2013 einen enormen Ruf erspielt haben. Dieser „neue strahlende Stern am wahrlich nicht leeren Streichquartett-Himmel unserer Tage…“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb, verspricht am 18. Januar 2020 mit Ludwig van Beethovens Streichquartett B-Dur, op.130, neben weiteren Werken von Erwin Schulhoff und Felix Mendelssohn Bartholdy, einen erstklassigen Konzertabend.

Der Bariton Andrè Schuen zusammen mit dem Pianisten Daniel Heide darf sich in diesen Wochen über die Auszeichnung mit dem „Opus Klassik“ für seine Interpretation von Schubert-Liedern freuen. „Dieser dunkle, unangestrengte Bariton gehört zum Schönsten, was man derzeit hören kann“, schwärmt die „Frankfurter Rundschau“. Schuen und Heide überzeugen als fantastisch aufeinander eingeschwungenes Liedduo mit selbstbewusst drängenden Liedern. Aus dem Vollen schöpfen werden die Beiden beim Vortrag der Lieder von Franz Schubert und Gustav Mahler am 10. Februar 2020 in der Stadthalle Aalen.

Mit dem Fauré Quartett kommt ein Ensemble mit Weltgeltung und der Leidenschaft für besondere, maßgebliche Kammermusik am 15. Mai 2020 auf die Konzertbühne. Wer heute Kammermusik spielen will, kann sich nicht mehr auf das beschränken, was noch vor ein paar Jahrzehnten die Regel war.

Die Ansprüche an die Vielfalt des Repertoires sind gewachsen und das schafft Freiräume für Ensembles wie das Fauré Quartett, das sich innerhalb weniger Jahre als weltweit führendes Klavierquartett ausgewiesen hat. Es erforscht neue Klangfelder und bringt Kompositionen auf die Bühne, die bislang oft beiseite gelassen wurden.

Nachdem sich die vier Musiker 1995 gleich zu Beginn ihrer Studienzeit an der Musikhochschule Karlsruhe im 150. Jubiläumsjahr Gabriel Faurés zusammengefunden hatten, wurde ihnen klar, dass sich in dieser Kombination neue Repertoirewelten erschließen lassen. 2006 unterschrieb das Quartett einen Vertrag mit der Deutschen Grammophon und war in der Champions League des Klassikgeschäfts angekommen. Aktuell macht das Quartett mit der Weltersteinspielung der eigens arrangierten Meisterwerke „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky und “Etudes tableaux” von Sergej Rachmaninoff beim Label Berlin Classics von sich reden. Mit Johannes Brahms Klavierquartett op. 26 und dem Werk von Mussorgsky wird das Ensemble das Publikum begeistern.

Kooperation zum 75-Jährigen

Die Konzertreihe komplettieren der Konzertchor Aalen mit der Aufführung des „Requiem in d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart im November 2019 und das Collegium Musicum gemeinsam mit dem Konzertchor am 25. April 2020. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Oratorienvereinigung Aalen stehen hier berühmte und beliebte Opernchöre auf dem Programm eines unterhaltsamen Abends, den die Dirigentin des Konzertchores Katja Trenkler und der neue Dirigent des Collegium musicum, Manuel Durão, gestalten. Den Abschluss der Konzertring-Saison bildet das Ensemble Fagottissimo Stuttgart. Vier Mal das gleiche Instrument, vier Mal virtuos gespielt – und doch jedes mit eigener Stimme, dies macht neugierig auf ein interessantes und abwechslungsreiches Repertoire, das das Fagott-Ensemble dem breiten Publikum bekannt machen möchte.

Abonnements und Einzelkarten können bei MusikA in Aalen, Bahnhofstraße 1 bis 3, Telefon 07361 / 55810, erworben werden. Einzelkarten gibt’s außerdem bei der der Tourist-Information Aalen, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de. Karten gibt es zu den Öffnungszeiten bei den „Aalener Nachrichten“ (Marktplatz 15 in Aalen), bei der „Ipf- und Jagst-Zeitung“ (Aalener Straße 10 in Ellwangen), oder bei der SZ-Tickethotline unter 0751 / 29 555 777. Je nach Verfügbarkeit wird es auch Karten an der Abendkasse geben. Infos: www.konzertring-aalen.de

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