„Zentrale Anlaufstelle ohne Schwellenproblematik“

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Freuen sich über die neue Psychosoziale Krebsberatungsstelle im Landratsamt (von links): Psychologin Monika Buchmann, Sekretärin
Freuen sich über die neue Psychosoziale Krebsberatungsstelle im Landratsamt (von links): Psychologin Monika Buchmann, Sekretärin Claudia Lutzei, Astrid Peck und Holger Hebart vom Förderverein Onkologie, Sozialpädagogin Carolin Stütz und Landrat Klaus Pavel. (Foto: Ansgar König)

Terminvereinbarung: Telefon 07171 / 4950230, Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr, Dienstag 9 bis 14 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 bis 16 Uhr. Öffnungszeiten: Dienstag, 9 bis 15 Uhr.

Information, Beratung, Begleitung: Das hat sich die Psychosoziale Krebsberatungsstelle Ostwürttemberg ins Aufgabenheft geschrieben. Ab dem kommenden Dienstag, 16. Oktober, werden im 14-tägigen Wechsel zwei Psychoonkologinnen Menschen in Not beraten. Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Holger Hebart vom Förderverein Onkologie Ostwürttemberg, dem Träger der Beratungsstelle, stellten gestern Nachmittag Ziele und Team vor.

Gleich im Erdgeschoss des Landratsamts, direkt neben der Informationstheke, werden ab Dienstag Betroffene, aber auch deren Angehörige in allen psychosozialen Fragen rund um die Krebserkrankung beraten. „Wir freuen uns ganz arg, dass jetzt eine neutrale und zentrale Stelle mitten in Aalen möglich geworden ist“, drückte Psychologin Monika Buchmann, eine der beiden Psychoonkologinnen, den Dank der Mitarbeiterinnen aus, „wir signalisieren damit, dass wir den Menschen in Not entgegenkommen.“ Buchmann wird im Wechsel mit der Sozialpädagogin Carolin Stütz die Menschen beraten. Zum Team gehört zudem Sekretärin Claudia Lutzei.

Seit 2009 gibt es in Mutlangen eine Beratungsstelle, so Hausherr Pavel in der Begrüßung, die Beratung sei nun den Kinderschuhen entwachsen, jetzt wolle man in die Fläche gehen. Im Erdgeschoss des Landratsamtes habe man einen „neutralen Ort ohne Schwellenproblematik“ gefunden, der dank Astrid Peck, der Schatzmeisterin des Fördervereins, auch eine persönliche Note erhalten habe, schließlich wolle man den Patienten „auch ein bisschen Zeit schenken“. Hier knüpfte Klinikchefarzt Holger Hebart, der auch zweiter Vorsitzender des Fördervereins ist, an: „Die Tumorbehandlung ist in der vergangenen Jahren zunehmend ambulantisiert worden.“ Soll heißen, psychoonkologische Unterstützung findet zunehmend außerhalb der Kliniken statt. Die Beratungsstelle in Aalen sei unabhängig und offen für alle, „ganz egal, wo die Patienten behandelt werden“.

Terminvereinbarung: Telefon 07171 / 4950230, Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr, Dienstag 9 bis 14 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10 bis 16 Uhr. Öffnungszeiten: Dienstag, 9 bis 15 Uhr.

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