Winterpause in Südbaden

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In Südbaden ruht der Ball in 2020.
In Südbaden ruht der Ball in 2020. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Der Verbandsvorstand des Südbadischen Fußballverbandes hat am Freitagabend beschlossen, dass der Spielbetrieb in Südbaden bis zum Jahresende 2020 ausgesetzt wird. Damit beginnt die Winterpause bereits jetzt und die Vereine bekommen Planungssicherheit.

Nach aktuellem Stand ist bis zum 30. November kein Trainings- und Wettkampfbetrieb im Amateurfußball in Baden-Württemberg gestattet. Aus diesem Grund wurden bereits alle Spiele im Verbandsgebiet am letzten Oktober-Wochenende, sowie im kompletten November abgesetzt. Im Laufe der vergangenen Woche hatten verschiedene SBFV-Gremien über die weiteren Planungen für 2020 beraten. Auf Basis dieser Beratungen hat der Verbandsvorstand am Freitagabend in einer Videokonferenz beschlossen, dass auch im Dezember kein Spielbetrieb (Pflicht- und Freundschaftsspiele) mehr stattfinden soll. Dies gilt für alle Alters- und Spielklassen von der Verbandsliga abwärts. Hintergrund der Entscheidung ist, dass aktuell nicht gesagt werden kann, ob und in welcher Form die Infektionszahlen beziehungsweise behördlichen Verordnungen einen Trainings- und Spielbetrieb im Dezember zulassen. Da – wie schon bei der letzten Unterbrechung – den Vereinen vor der Wiederaufnahme eine Vorbereitungszeit von zwei Wochen zugesprochen werden müsste, bliebe so im Dezember nur ein kleines Zeitfenster für weitere Spiele, die dann noch stark von der Witterung abhängig sind. Mit der Entscheidung möchte der Verbandsvorstand den Vereinen mit Blick auf die anhaltende Pandemie Planungssicherheit in Bezug auf den Spielbetrieb für den Rest des Jahres geben. Wie und ab wann die Saison im Jahr 2021 fortgesetzt wird, wird nun in den zuständigen Gremien des Verbands unter Einbeziehung der Vereine und der baden-württembergischen Nachbarverbände, sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen behördlichen Verfügungslage erarbeitet. Der Verbandsvorstand hat zugleich ausdrücklich betont, dass die Vereine den Trainingsbetrieb unter den dann geltenden Hygienebedingungen wieder aufnehmen können, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Infektionszahlen dies wieder zulassen. Gerade im Jugendbereich sieht man darin eine Möglichkeit, um den Kindern und Jugendlichen eine fußballerische Perspektive zu bieten. „Die Infektionswelle und der zeitliche Wirkungsgrad der behördlichen Anordnungen lassen unseren Beschluss soweit rechtfertigen, dass wir hiermit auch einen Beitrag leisten, zur weiteren Eindämmung der Pandemie“, sagt SBFV-Präsident Thomas Schmidt.

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