Wiedergutmachung ist angesagt

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 Essingen (schwarzes Trikot) muss am Wochenende in Rutesheim ran.
Essingen (schwarzes Trikot) muss am Wochenende in Rutesheim ran. (Foto: Thomas Siedler)

An diesem Samstag (15.30 Uhr) tritt Fußball-Verbandsligist TSV Essingen beim aktuellen Tabellenführer SKV Rutesheim an. Diesen Platz hätten die Essinger selbst gerne inne gehabt, doch die maue Leistung gegen Laupheim in der vergangenen Woche führte zu einem 0:2. Deswegen sagt TSV-Trainer Erdal Kalin auch: „Naivität wird bestraft, ja muss fast bestraft werden. Die Jungs verstehen es nicht, dass die Gegner gegen uns auf Konter setzen und wir das besser absichern müssen.“

Kalin geht dieses 0:2 vor eigenem Publikum nicht aus dem Kopf. Dazu hat Christian Essig noch in der Nachspielzeit Gelb-Rot gesehen, ist somit für Rutesheim gesperrt. Marc Gallego schoss zudem einen Strafstoß weit über das Tor. „Das war insgesamt einfach ein gebrauchter Tag. Nicht einmal vom Punkt bekommen wir einen Ball im Tor unter. Die Mannschaft hat nicht gebrannt wie noch in der Woche zuvor gegen Ehingen. Ich erwarte schon eine Reaktion. Wir sind in Rutesheim ganz klar auf Wiedergutmachung aus“, so Kalin, der dann wieder auf seine beiden Leistungsträger Niklas Weissenberger und Stani Bergheim zurückgreifen kann, die zuletzt beruflich gefehlt hatten. Das Fehlen dieser beiden lässt er aber nicht als Ausrede gelten.

„Hier hat jeder den Anspruch, spielen zu wollen. In solchen Spielen kann man sich dann beweisen. Das ist nicht passiert“, so Kalin. Auffällig bei den Essingern ist die Flaute in der Offensive. Drei eigene Treffer stehen auf dem Konto, zwei davon hat Serdal Kocak markiert, eines war ein Eigentor. „Das ist mir auch aufgefallen. Wenn man sich aber die Spiele vor Augen führt, hätten wir schon acht bis zehn Tore haben müssen, mit unterschiedlichsten Torschützen“, so Kalin.

Das Toreschießen ist derzeit noch ein Manko beim TSV, das man schleunigst abstellen möchte. Neben Essig fehlt auch der am Knie verletzte Simon Köpf, der noch auf seine Diagnose wartet. Ansonsten hat Kalin alle Mann an Bord und hofft, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt.

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