Wichtige Punkte im Abstiegskampf

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HSG: Ehresmann, Schäfer - Schramek (2), Richardon (2), Siegels, Hoga (4), Rube (1), Frey, Benjamin Hug (8/2), Ludwig (5), Rosca (4), Engel, Schoen, Schmied (2).

Durch den 28:26 (15:13)-Auswärtserfolg beim Heubacher HV hat sich die HSG Oberkochen-Königsbronn Luft im Abstiegskampf verschafft. Nach zwischenzeitlich deutlichem Vorsprung musste am Ende HSG-Legende Tobias Schramek in die Bresche springen, um die immens wertvollen zwei Punkte zu sichern.

Von Beginn an stellte Coach Bjelic eine Manndeckung gegen den gefährlichsten Heubacher Marius Widman ab. Die Hausherren des HHV nutzten die anfängliche Unordnung in der Deckung der Gäste und gingen mit 2:0 in Führung. Nach wenigen Minuten hat sich die HSG-Defensive allerdings an die ungewohnte Deckungsvariante gewöhnt. Im Angriff besorgten Hoga und Ludwig die erste Führung für die Schwarz-Gelben (3:2). Die HSG spielte sich in der Folgezeit schöne Torchancen heraus, die Ludwig und Richardon von den Außen zum 5:3, wenig später stand es 7:4. Der Trainer der Hausherren sah sich zu einer Auszeit gezwungen, um den Lauf der HSG zu stoppen.

Starke rechte Seite

Doch die starke rechte Angriffsseite der Schwarz-Gelben machte dort weiter, wo sie vor der Auszeit aufgehört hatte. Ein Zwischenstand von 4:11 nach 16 Minuten leuchtete von der Anzeigetafel auf, fünf Minuten später 13:6. Ab der 20. Minute verfiel die HSG dann aber unerklärlicherweise in alte Muster. Im Angriff wurden keine guten Wurfchancen mehr herausgespielt und viel zu früh abgeschlossene Angriffe führten zu etlichen Fehlwürfen. In der Defensive stimmte bei Schmied und Co. die Zuordnung nicht mehr. Mit dem Halbzeitpfiff erzielten die Hausherren schließlich den 13:15-Anschlusstreffer per Kempa-Trick.

Nach der Halbzeit bekam die HSG-Abwehr den wurfstarken Heubacher Siegle einfach nicht in den Griff. Drei Tore von ihm bescherten seinen Heubachern den 17:17-Ausgleich in der 36. Minute. In der Folge entwickelte sich ein offenes, umkämpftes Spiel. Beim Stand von 24:25 gut fünf Minuten vor Schluss zog Bjelic dann seinen letzten Joker und wechselte Routinier Schramek ein. Der wiederum hatte eigentlich schon mehrmals seine Karriere in der ersten Mannschaft beendet, steht jedoch immer zur Verfügung wenn er gebraucht wird. Nachdem Jakob Hug und Kai Lumpp sich im Langlauf versuchten und Olly Huep weiterhin gesperrt fehlte, sprang Schramek kurzerhand in die Bresche. Zuerst setzte Schramek Richardon auf Links schön in Szene, bevor selbst die entscheidenden beiden Treffer zum 28:26 erzielte.

HSG: Ehresmann, Schäfer - Schramek (2), Richardon (2), Siegels, Hoga (4), Rube (1), Frey, Benjamin Hug (8/2), Ludwig (5), Rosca (4), Engel, Schoen, Schmied (2).

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