Wenn die Kraft nachlässt

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 Die Kraft reichte nicht zu mehr.
Die Kraft reichte nicht zu mehr. (Foto: Archiv: Peter Schlipf)
Aalener Nachrichten

SG2H: Aupperle, Vierkorn, Eiberger (1), Hirzel, Schröder (3), Sauter, Bauer (5), Bieg (8), Schlossbach, Neher, Rau (1), Enenkel (2), Titze(2), Törner (1).

Für die Württembergliga-Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen ist es vergangenes Wochenende mit dem großen Bus nach Biberach gegangen. Um 17.30 Uhr war Anpfiff des Württembergliga-Duells. Nach einem langen Kampf mit vielen Höhen und Tiefen ging das Spiel deutlich mit 31:23 für die Gegnerinnen, TG Biberach, aus.

Die SG2H um Trainer Oppold und Ilg taten sich im gesamten Spielverlauf ungemein schwer im Angriff. Die defensive 6:0-Deckung der Gegnerinnen verlangte ihnen, bis zur eindeutigen Torchance, einen hohen Druckaufbau und eine große Laufbereitschaft ab. Diese konnte nur selten zielführend erbracht werden. Dagegen zeigten die Handballer der SG 2H eine starke Abwehrleistung in der Anfangsphase. In der 19 Minute betrug der Spielstand lediglich 8:9. Ein klarer Einbruch folgte dann aber in den nächsten Minuten bis zur Halbzeit. Durch Ballverluste ermöglichten die Hofen/Hüttlinger Damen den Gegnerinnen gute Gelegenheiten, die sie bis zur Pause auf 16:10 stellen ließen. Das war womöglich einer der ersten Genickbrüche im Spiel.

Nach einer riskanten Abwehrumstellung in die Offensive auf heimischer Seite konnte die SG2H sich in der 40. Minute wieder auf 17:20 heran kämpfen. Die Anstrengungen in dieser hitzigen Phase waren jedoch am Ende enorm kraftraubend. Daher war es für die Hofen/Hüttlingerinnen fast unmöglich, diesen Spielstand weiterhin zu halten. Die stark besetzten Halb-Positionen der TG machten es der SG2H zudem nicht unbedingt einfacher noch beständig dagegen zu halten. Mühselig erreichte die SG2H mit einem viel zu hohen Acht-Tore-Abstand die 60 Minuten Marke und lies die zwei Punkte in der Biberacher Sporthalle zurück.

Endspurt für die SG2H

Nun auf dem siebten Tabellenplatz, haben die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen noch genau zwei Spiele in diesem Jahr zu Hause.

Das Folgende ist gegen den direkten Tabellen-Nachbarn TSV Urach an diesem Samstag (14.45 Uhr) in der Talsporthalle. Da der Plan eigentlich der war, nun auch endlich auswärts Punkte zu sammeln, setzt man nun erneut auf die Siegesserie in heimischer Halle. Die Mannschaft möchte sich daher konditionell besser aufstellen, um die Leistungsverteilung im Spiel dann optimaler zu gestalten.

Nach dem vergangenem Heimspiel ist den Handballerinnen der SG2H mehr als bewusst geworden, wie positiv sich die lautstarke Unterstützung der Zuschauer auf das eigene Spiel auswirken kann. Auch dieses Mal hofft man daher im Lager der SG2H, trotz ungewohnt früherer Spielzeit auf den Support der eigenen Fans.

SG2H: Aupperle, Vierkorn, Eiberger (1), Hirzel, Schröder (3), Sauter, Bauer (5), Bieg (8), Schlossbach, Neher, Rau (1), Enenkel (2), Titze(2), Törner (1).

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