Weichen für Nordumfahrung Ebnat sind gestellt

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 Mit der Realisierung der Nordumfahrung Ebnat könnte es bald losgehen.
Mit der Realisierung der Nordumfahrung Ebnat könnte es bald losgehen. (Foto: Scheiderer, Eckard)
Aalener Nachrichten

Die Nordumfahrung Ebnat rückt in greifbare Nähe. In dem jetzt vorgestellten Investitionsrahmenplan (IRP) des Bundesverkehrsministerium ist diese 2,1 Kilometer lange Strecke enthalten. Das hat der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU) mitgeteilt.

„Gute Nachrichten für die Bürger in Ebnat. Die Weichen sind gestellt!“, so teilt Kiesewetter weiter mit. Mit dem Investitionsrahmenplan (IRP) werden die vom Deutschen Bundestag in den Ausbaugesetzen beschlossenen Infrastrukturvorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 weiter konkretisiert.

Er enthält für die Jahre 2019 bis 2023 ausschließlich die Projekte mit einem fortgeschrittenen Planungsstand. Darin enthalten ist der Teil „Nordumfahrung Ebnat“ der Gesamtmaßnahme B29a. Für die 2,1 Kilometer lange Strecke ist das Baurecht in greifbare Nähe gerückt und der Finanzbedarf von 4,9 Millionen Euro vom Bund vorgesehen. Dieser Teil befindet sich in der Kategorie B - Neu zu beginnende Vorhaben.

Planung und Schaffung von Baurecht müssten nun weiter engagiert vorangetrieben werden, so Kiesewetter. Die finanziellen Mittel seien vom Bund mit der Entscheidung im IRP gegeben. Das seien gute Nachrichten für die Bürger in Ebnat, die bereits jahrzehntelang auf eine Lösung für die Verkehrssituation warten würden.

Das zeige, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen mit den Bürgern, der Bürgerinitiative, die Anstrengungen der Stadt Aalen und die Unterstützung seines Ulrich Lange gelohnt hätten. „Ich bin froh, dass unsere langjährigen Gespräche und harten Bemühungen wie auch unsere Geduld erfolgreich waren und bin zuversichtlich, dass es in Ebnat voran geht.“, so der Politiker

Auch weitere Verkehrsprojekte der Region sind im IRP enthalten, berichtet Kiesewetter: „Die restliche B29a und der drei-streifige Neubau B29n zwischen Röttingen und Nördlingen sind in der Kategorie C, sonstige wichtige Vorhaben, enthalten. Damit sind Projekte gemeint, die sich im frühen Planungsstadium befinden, weshalb das Baurecht voraussichtlich erst nach 2023 erlangt werden kann. Wichtig aber und gut für unsere Region ist, dass beide jetzt im IRP enthalten sind.“

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