Wechsel in der Leitung des Kreisseniorenrates

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 Heidi Schroedter hat den Kreisseniorenrat zehn Jahre geleitet.
Heidi Schroedter hat den Kreisseniorenrat zehn Jahre geleitet. (Foto: Fuchs)
Johannes Müller

Mit großem Dank für zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzende des Kreisseniorenrates ist Heidi Schroedter verabschiedet worden. Als Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung Günter Höschle. Auch die übrigen Vorstandsämter wurden weitgehend neu besetzt. Künftig sollen neue Akzente in der Seniorenarbeit gesetzt werden.

Margit Schiele, die stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Soziales, sagte, Schroedter habe den Kreisseniorenrat die vergangenen zehn Jahre geprägt. Bei zahlreichen Veranstaltungen habe sie die Bedeutung der Seniorenarbeit in die Öffentlichkeit getragen. Den Schwerpunkt habe sie beim bedarfsgerechten und barrierefreien Wohnen gesetzt. Verabschiedet wurden auch Herbert Mödl als Schriftführer und Robert Dietrich als Beisitzer.

Im Blick auf die demografische Entwicklung werde die Seniorenarbeit immer wichtiger, betonte Günter Höschle als neuer Vorsitzender. In den Bereichen Mobilität, Wohnen, Freizeit, Bildung, Pflege und Gesundheit gelte es, neue Akzente zu setzen. Seine berufliche Arbeit im Landratsamt habe er 1974 begonnen, wo er unter anderem als Amtsleiter für Schule und Bildung Erfahrung sammeln konnte. Er wisse, wie wichtig ein gutes Netzwerk für die Seniorenarbeit sei.

Den Dank für die scheidenden Vorstandsmitglieder verband Marcella Bolsinger, Seniorenbeauftagte der Stadt Aalen, mit der Freude auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand.

Die Wahlen hatten folgendes Ergebnis: Stellvertretende Vorsitzende bleibt Irene Dujim, Schriftführerin wurde Sarah Heide, Kassierer Franz Schaffenrath, Kassenprüfer Anton Haas und Johann Hoffer, Pressewart bleibt Johannes Müller. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Hans-Dieter Bolten, Natalie Pfeffer, Margot Wagner und Renate Wahl.

Margot Wagner und Irene Dujim sprachen die Mängel im Ticketverkauf auf den Bahnhöfen in Ellwangen und Schwäbisch Gmünd an. Hans-Dieter Bolten mahnte, dass die Senioren von den Parteien bei den Wahlen nicht nur als „Stimmvieh“ betrachtet, sondern ernst genommen werden sollten.

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