Von wegen Pause: Strikers fordern Gundelfingen

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 Spielertrainer: Tobias Stürmer.
Spielertrainer: Tobias Stürmer. (Foto: ASA)
Aalener Nachrichten

Die Baseballer der Aalener Sportallianz haben das erste von zwei spielfreien Wochenenden genutzt und sind am vergangenen Sonntag zu einem freundschaftlichen Doubleheader beim bayerischen Landesligisten Gundelfingen Moskitos angetreten.

Gegen den klassenhöheren Gastgeber, der sich aktuell in der Vorbereitung zu den Playoff-Spielen um den Aufstieg in die Bayernliga befindet, dominierten die Ostälbler im ersten Spiel fast nach Belieben und ließen dem Gegner nach einer furiosen Leistung keine Chance.

Drei Homeruns von Stürmer

Nach insgesamt vier Homeruns, davon allein deren drei von Spielertrainer Tobias Stürmer und einem weiteren von Mike Tauporn, etlichen Hits sowie souveräner, stabiler Defensivarbeit mit zum Teil perfekten Spielzügen der Feldverteidigung hieß es am Ende nach fünf kompletten Innings 20:2 für die Aalen Strikers.

Mit Stürmer und Youngster Max Thieme, der auch offensiv beeindruckte und zwei „Doubles“ schlug, experimentierte man erfolgreich auf der Pitcherposition. Beide „Werfer-Rookies“ machten ihre Sache auf der neuen Position ganz hervorragend und sind für die Zukunft eine echte Alternative auf dem Werferhügel.

Das darauffolgende zweite Spiel verlief zunächst weniger erfreulich. Der Aalener Starting-Pitcher Mike Tauporn erwischte einen rabenschwarzen Tag, musste seinen Trainingsdefiziten Tribut zollen und hatte enorme Schwierigkeiten, die Strikezone zu treffen. Die Gundelfinger Offensivreihe nutzte dies konsequent aus und ging bis zum Ende des ersten Durchgangs mit 8:0 in Führung, auch weil sich die Aalener Schlagmänner gegen den neuen Moskitos-Werfer zunächst noch schwer taten. Ab dem zweiten Spielabschnitt, in dem Bertuch für Tauporn das Pitching übernahm, lief es dann deutlich besser, das Spiel kippte. Die Strikers-Akteure zeigten Moral und konnten im fünften Inning tatsächlich zum 10:10 ausgleichen. Bei eigenem Nachschlagrecht brachte das Heimteam letztlich doch den spielentscheidenden Punkt zum 11:10 über die Ausgangsbase.

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