Von Rossini über Brahms bis Strauß

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Das Aalener Sinfonieorchester veranstaltet am Sonntag, 29. Januar, um 11 Uhr in der Stadthalle sein Neujahrskonzert.
Das Aalener Sinfonieorchester veranstaltet am Sonntag, 29. Januar, um 11 Uhr in der Stadthalle sein Neujahrskonzert. (Foto: privat)
Aalener Nachrichten

Am Sonntag, 29. Januar, eröffnet das Aalener Sinfonieorchester die diesjährige Konzertsaison. Um 11 Uhr konzertiert es in der Aalener Stadthalle mit Baletttänzern der Aalener Musikschule und Marie Humburger als Solistin am Saxofon. Das Publikum darf sich auf einen musikalisch-beschwingten Einstieg ins Jahr 2017 mit abwechslungsreichen Melodien freuen.

Das Konzert beginnt mit der Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster“ des italienischen Komponisten Gioachino Rossini. Auf den eröffnenden Trommelwirbel folgt eine marschähnliche Einleitung, die von spritzigen Melodien, teilweise im zarten Piano, abgelöst wird. Die für Rossini typischen Crescendi über längere Abschnitte hinweg führen die Musik immer wieder zu spannungsgeladenen Höhepunkten.

Große und kleine Baletttänzer der Aalener Musikschule betreten die Bühne bei der anschließenden Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky. Mehrere kurze Sätze, darunter zum Beispiel der bekannte Blumenwalzer oder der Tanz der Zuckerfee, erzählen die Geschichte von Clara, die von ihrem Onkel am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt. Weniger bekannt ist Leo Falls Operette „Brüderlein Fein“. Aus dem ursprünglichen Volksstück mit Musik präsentieren die Aalener Sinfoniker eine Zusammenstellung unterschiedlicher Walzer.

Die 17-jährige Marie Humburger ist Solistin beim Csardas aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Bei der wohl bekanntesten Arie mit dem Titel „Klänge der Heimat“ wird sie mit ihrem Saxofon vom Orchester begleitet. In der anschließenden Romanze aus Ronald Binges Konzert für Altsaxofon zeigen sich wunderschöne lyrische Melodien, wiederum sanft begleitet von den Aalener Sinfonikern. Marie Humburger ist mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ auf Landes- und auf Bundesebene.

Schwungvoller Ausklang

Mit zwei schwungvollen Werken beendet das Aalener Sinfonieorchester sein diesjähriges Neujahrskonzert: Johannes Brahms’ Ungarischer Tanz Nr. 6 und die „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß zeigen rasante Tempi und spielerische Virtuosität.

Dirigent des Konzerts ist Markus Hein. Der Eintritt ist frei.

Das Aalener Sinfonieorchester besteht aus engagierten Laien sowie Berufsmusikern und Schülern der Musikschule Aalen. Das Repertoire des Orchesters reicht vom Barock bis zur Musik des 20. Jahrhunderts, wobei der Schwerpunkt auf sinfonischen Werken und Solokonzerten der Wiener Klassik und der Romantik liegt. Hein leitet das Orchester seit Herbst 2016.

Weitere Informationen: www.aalenersinfo.de

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