Vom Innovationszentrum begeistert

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Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat sich im Innovationszentrum bei der Aalener Hochschule im Beisein von Oberbürgermeist
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat sich im Innovationszentrum bei der Aalener Hochschule im Beisein von Oberbürgermeister Thilo Rentschler (links) und des Landtagsabgeordneten Winfried Mack (Mitte) informiert. (Foto: privat)
Aalener Nachrichten

„Lebendige Ortskerne und zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze sind Grundlagen für einen leistungsfähigen ländlichen Raum. Ziel der Förderpolitik des Landes ist es, die Stärken der ländlichen Regionen auszubauen und gleichzeitig den nachteiligen Folgen des Strukturwandels entgegenzuwirken.“ Das hat die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU), bei einem Besuch im Innovationszentrum an der Hochschule Aalen gesagt.

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), so Gurr-Hirsch weiter, sei das zentrale Förderprogramm Baden-Württembergs zur integrierten Strukturentwicklung von Städten und Gemeinden im Ländlichen Raum sowie von ländlich geprägten Orten im Verdichtungsraum und den Randzonen um den Verdichtungsraum.

Im Rahmen einer durch die EU kofinanzierten Förderlinie innerhalb des ELR ist das Innovationszentrum Aalen (InnoZ) mit insgesamt 5,3 Millionen Euro gefördert worden. Ziel des InnoZ ist es nach Darstellung der Staatssekretärin, den Technologietransfer zwischen Unternehmensgründungen, der Hochschule Aalen und der Region zu fördern sowie die Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken. „Nach rund eineinhalb Jahren zeigt die beträchtliche Anzahl und Vielfalt an Unternehmensgründungen und etablierten Unternehmen im InnoZ, dass das Projekt in der Region angekommen ist. Mit dem InnoZ wurde ein Vorhaben von zentraler Bedeutung und großer Strahlkraft umgesetzt, das innovative Impulse setzt“, sagte Gurr-Hirsch. Darüber hinaus seien in den letzten Jahren rund 900000 Euro reine Landesmittel in die ländlich geprägten Teilorte Aalens geflossen. In Ebnat, Attenhofen, Dewangen und Wasseralfingen seien insgesamt 15 Projekte aus den Förderschwerpunkten Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen mit ELR-Mitteln umgesetzt worden.

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