Volleyball: Hochzeitsreise und perfekter Start

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 Gehen als Oberligadritter in die Pokalpartie gegen Stuttgart: Die Volleyballer des TSV aus Ellwangen.
Gehen als Oberligadritter in die Pokalpartie gegen Stuttgart: Die Volleyballer des TSV aus Ellwangen. (Foto: TSV)
Aalener Nachrichten

Mit 3:1-Sätzen ist dem TSV Ellwangen nach einem erfolgreichen Saisonauftakt vor einer Woche nun auch auswärts bei der SG Volley Neckar-Teck ein weiterer Sieg gelungen. Die Virngrund-Recken konnten nahezu in Bestbesetzung antreten. Lediglich Mittelblocker Michael Mahler, auf Hochzeitsreise unterwegs, fehlte Trainer Jürgen Schwenk, der daraufhin erstmals Lorenz Liss von Anfang an aufs Feld schickte. Linus Liss komplettierte die Brüderachse in der Mitte, während auf der Außenposition Markus Hoffmann und Tom Wenczel sowie Flo Bruckmüller auf der Diagonalposition, Lenard Schwenk als Zuspieler und Markus Schimpf wie gewohnt als Libero die Anfangsformation bildeten.

Die Vorgabe mit hohem Risiko geschlagene Aufschläge den Tecker Annahme sofort von Anfang an unter Druck zu setzen erwies sich zwar als richtige Maßnahme, jedoch ließen eine Vielzahl von leichten Eigenfehlern keine Vorsprung zu, im Gegenteil, man sah sich relativ schnell einem Rückstand ausgesetzt, der sich im Verlauf des Satzes auch nicht mehr aufholen ließ. Mit 25:18 holten sich die Gastgeber Satz eins.

Lingel brachte Stabilität

Im nächsten Durchgang brachte die Einwechslung von Winfried Lingel Stabilität ins Spiel. Aus einer grundsoliden Annahme heraus zeigten vor allem die Außenangriffe durch Hoffmann und des glänzend aufgelegten Tom Wenczel die notwendige Wirkung. Doch den Ellwanger Spielern gelang es auf der anderen Seite nicht, die gegnerischen Angriffe entscheidend abzuwehren.

So entstand in diesem spannenden Durchgang ein wahrer Krimi. Keine Mannschaft konnte einen entscheidenden Vorsprung erzielen. In dieser hochklassigen Phase konnten sich jeweils beide Mannschaften Satzbälle erspielen. Ein direkter Aufschlagpunkt von Florian Bruckmüller und eine spektakuläre Feldabwehr von ihm im anschließenden Ballwechsel, in dessen Folge Tom Wenczel seinen Außenangriff erfolgreich abschließen konnte, brachte letztlich Ellwangen mit 28:26 den erhofften Satzgewinn.

Ellwangen kontrollierte das Spiel

In den folgenden beiden Sätzen konnte Ellwangen über weite Strecken das Spiel kontrollieren und entfaltete aufgrund einer weitgehend soliden Annahmeleistung ein sehr variables Angriffsspiel.

Vor allem Linus und Lorenz Liss, im Verlauf des letzten Satzes dann auch Julius Gaugler sorgten für die notwendigen Punkte über schnell vorgetragene Angriffe durch die Mitte oder beschäftigten den gegnerischen Mittelblock so, dass die Ellwanger Außen- und Diagonalangreifer mit den erzwungenen Einerblock Situationen leichtes Spiel hatten.

Mit 25:19 gingen beide finale Sätze schließlich an den TSV Ellwangen und nach insgesamt 100 Minuten Spielzeit letztlich auch weitere drei Punkte auf das Konto des Oberliganeulings, der damit Platz drei in der Tabelle verteidigen konnte. Am Freitag, den 25. Oktober hat der TSV Ellwangen im Verbandspokal den Regionalligisten TSV Georgii Allianz Stuttgart in der Rundsporthalle zu Gast, bevor es am Samstag ebenfalls in der Ellwanger Rundsporthalle mit dem VLW Stützpunktteam des VfB Friedrichshafen zur nächsten Oberligapartie kommt. Beide Spiele der Volleyballer des TSV aus Ellwangen beginnen um 19.30 Uhr.

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