VfR: Nichts zu verlieren im Wildpark

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Sportredakteur/DigitAalen

Die Situation ist klar. Karlsruhe möchte die Liga gerne verlassen. Aalen dagegen würde diese gerne halten. An diesem Mittwoch (19 Uhr) treffen beide Teams nun aufeinander.

Nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen den Halleschen FC spielen die Aalener nun gegen das nächste Spitzenteam der Liga. „Man hat gesehen, dass wir mit solchen Teams mithalten können“, sagt VfR-Trainer Rico Schmitt gegenüber „Regio TV Schwaben“. Der Gegner aus Baden hat am Wochenende den KFC Uerdingen mit 3:1 besiegt und Tuchfühlung zum ersten Tabellenplatz in Liga drei. „Der KSC ist eine Mannschaft mit einer hohen Kontinuität im Kader und hat sich nach einer Durststrecke nun oben festgebissen“, so Schmitt weiter.

Daher habe man im Wildpark „nichts zu verlieren“. Fehlen wird den Aalenern im Duell mit dem KSC Nicolas Sessa (Gelbsperre). Dazu kommen „dicke Fragezeichen“ bei Mart Ristl und Petar Sliskovic. Die Aalener wollen es dem Gegner im Wildpark so schwer wie möglich machen.

In Karlsruhe rechnet keiner mit uns. VfR-Trainer Rico Schmitt

„Halle musste alles aufbieten um zu gewinnen“, sagt Schmitt. So soll es nach Möglichkeit auch für den KSC am Mittwoch sein und „vielleicht haben wir dann das Quäntchen Glück auf unserer Seite“. Das Schlusslicht aus Aalen braucht aber mehr als nur ein Quäntchen um den Ligaverbleib noch zu schaffen.

Ein Sieg gegen den Tabellenzweiten wäre da sicher ein Schritt in die richtige Richtung. „In Karlsruhe rechnet keiner mit uns“, sagt Schmitt kurz vor der Abreise nach Baden. Das will der VfR nutzen.

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