VfR hat schon gute Lösungen parat

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Argirios Giannikis feiert auch gegen Nördlingen einen Sieg.
Argirios Giannikis feiert auch gegen Nördlingen einen Sieg. (Foto: Peter Schlipf)
Sportredakteur/DigitAalen

VfR: Bernhardt - Rehfeldt, Letard (65. Papadopoulos), Geyer (72. Anhölcher), Traut (57. Onouah), Lämmel (46. Feil), Funk (72. Fürst), Büyüksakarya (46. Schorr), Bär (46. Watanabe), Schnellbacher (57. Trianni), Slavov (46. Wegkamp).

Tore: 1:0, 2:0 Luca Schnellbacher (23., 36.), 3:0 Marcel Bär (45.), 4:0 Noah Feil (50.), 4:1 Schröter (77.).

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Die Feuerwehr Fremdingen hatte im Vorfeld viel zu tun. Verhältnismäßig viel Verkehr, den sie regelte, in dem Dorf, kurz hinter der Landesgrenze in Bayern. Der Grund: Der VfR Aalen war am Sonntagabend auf dem Sportplatz zu Gast und traf auf den TSV Nördlingen. Der VfR bewies gegen den ersten echten Prüfstein, dass seine Form weiter Konturen annimmt. Der Drittligist besiegte den Bayernliga-Aufsteiger vor allem aufgrund einer guten Halbzeit mit 4:1 (3:0).

In Durchgang eins stimmte schon viel - der VfR agierte aus einer guten Grundordnung variabel und kam zwei Mal nach öffnenden, langen Pässen des umsichtigen Abwehrchefs Thomas Geyer und nach einer gelungenen Kombination des Offensivtrios Myroslav Slavov, Marcel Bär und Luca Schnellbacher zur 3:0-Führung. Schnellbacher traf zwei Mal - und zieht ein erstes Zwischenfazit nach der Hälfte der Vorbereitung auf die Saison. „Ich komme besser ins Spiel“, sagte der er. Er kann den Vergleich Vorher-Nachher nach dem Trainerwechsel gut einschätzen. Doch auch er weiß, dass der VfR noch ganz anders gefordert sein wird. „In der 3. Liga müssen wir da sein.“ Marvin Büyüksakarya, am dritten Tor beteiligt, zeigte in der ersten Halbzeit auf der linken Seite, dass er in die Startelf im Ligabetrieb will - und lobt seine Mitspieler und Trainer Argirios Giannikis. „Die Mannschaft zieht gut mit, der Trainer verlangt viel“, erklärt Büyüksakarya. Gegen den Fünftligisten ließ der VfR in der ersten Halbzeit nichts zu - und das war die bessere von zwei Durchgängen. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr souverän gespielt, gute Lösungen gefunden und standen sehr stabil“, resümierte Giannikis. Nach dem Seitenwechsel, mit vielen Spielerwechseln ging‚ der Faden, der Spielfluss verloren, wie der Coach anmerkte. Nur noch Noah Feil nach Querpass von Patrick Schorr per Flachschuss schlug zum 4:0 zu für den überlegenen, aber nicht mehr so sicher spielenden VfR. Nördlingen blieb harmlos, nur ein immer länger werdender Ball, vorbeigeflogen an Daniel Bernhardt, segelte zum Anschlusstreffer ins Tor.

VfR: Bernhardt - Rehfeldt, Letard (65. Papadopoulos), Geyer (72. Anhölcher), Traut (57. Onouah), Lämmel (46. Feil), Funk (72. Fürst), Büyüksakarya (46. Schorr), Bär (46. Watanabe), Schnellbacher (57. Trianni), Slavov (46. Wegkamp).

Tore: 1:0, 2:0 Luca Schnellbacher (23., 36.), 3:0 Marcel Bär (45.), 4:0 Noah Feil (50.), 4:1 Schröter (77.).

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