VfR: Der Retter ist da

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 Sebastian van Eeck.
Sebastian van Eeck. (Foto: schwaebische.de)
Sportredakteur/DigitAalen

Der erste Auftritt lässt keinen Zweifel zu: Dieser Mann weiß genau, auf was er sich eingelassen hat. Kein Blick zurück, die Kräfte bündeln, die Fans mitnehmen und den Klassenerhalt eintüten. So leicht, so schwer.

Denn versprechen möchte er nichts, kann er auch gar nicht. Aber es weht ein anderer Wind auf dem Aalener Trainingsgelände. Spielerisch, schön reden war gestern und ist vorbei. Es geht um alles, um Punkte, um Siege, um den Profifußball in Aalen. Rico Schmitt spricht dabei alle an: Die Geschäftsstelle, die Fans, die Spieler und ja auch die Spieler, die sich denken in der nächsten Saison spiele ich eh woanders. Nun gilt es seinen Spielern diesen Geist einzuhauchen und die Angst vor einer neuerlichen Last Minute-Pleite – vier gab es schon – zu nehmen. 16 Spiele hat er Zeit, bei Erfolg mehr.

Denn sein Vertrag gilt nur für die 3. Liga. Er sei ein Chancendenker – na dann geben wir ihm die Chance seinen Worten Taten folgen zu lassen. Erste Ausfahrt ist München. Die erste Chance, die sieben Punkte Rückstand aufzuholen. Er wirkt überzeugt und klar, nun muss er und seine Mannschaft liefern. Denn nur dann werden am Ende wohl alle, die es gut mit den Aalenern meinen, sagen der Retter ist da.

s.vaneeck@aalener-nachrichten.de

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