Verdi ruft Beschäftigte der Kreissparkasse zum Streik auf

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 Am Donnerstag sind die Aalener Mitarbeiter der Kreissparkasse zum Streik aufgerufen. Verdi fordert 4,8 Prozent mehr Lohn.
Am Donnerstag sind die Aalener Mitarbeiter der Kreissparkasse zum Streik aufgerufen. Verdi fordert 4,8 Prozent mehr Lohn. (Foto: Friso Gentsch / dpa)
Aalener Nachrichten

Auf länger andauernde Warnstreiks muss sich die Bevölkerung im ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben einstellen. Am Donnerstag werden unter anderem Sparkassenbeschäftigte in Aalen in den Ausstand gerufen. Die Haltung der Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde bei Bund und Kommunen „empfinden die Betroffenen als Hohn und Missachtung ihrer täglichen Arbeit“, so Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben. Insbesondere das Ansinnen der kommunalen Arbeitgeber - den Sparkassenbeschäftigten „in die Lohntüte zu greifen“ – bringt auch die „Bänker auf die Straße“

Beschäftigte der Kreissparkasse Ostalb in Aalen werden am Donnerstag ab 9 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Um 10 Uhr findet eine öffentliche Streikversammlung vor dem Eingang der Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse statt und anschließend werden die Streikenden eine Menschenkette um das Sparkassengebäude bilden. Die Sparkassenbeschäftigten wehren sich gegen das Ansinnen der Kommunalen Arbeitgeber, die Sparkassenzulage zu kürzen. „Die Sparkassen im Land sind alles andere als notleidend“, so Maria Winkler, „den Griff in die Lohntüte werden die Beschäftigten abwehren“.

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