Turngala mit Show, Artistik, Akrobatik

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Gerhard Krehlik

Die Turngala „Kaleidoskop“ des schwäbischen und badischen Turnerbundes hat an Neujahr in der Ulrich-Pfeifle-Halle Station gemacht. „Neujahr ohne Turngala ist in Aalen einfach nicht mehr vorstellbar“, sagte Achim Pfeifer, Vorsitzender der TSG Hofherrnweiler, die in diesem Jahr als örtlicher Veranstalter mit im Boot war.

Beide Veranstaltung, sowohl die am Nachmittag, als auch die Abendveranstaltung waren ausverkauft stellten Achim Pfeifer und Karlheinz Rösler vom Präsidium des Schwäbischen Turnerbundes fest. Unter den Zuschauern am Nachmittag waren zum ersten Mal auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler und der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter. Zu Beginn präsentierten die verschiedenen Gymnastik- und Akrobatik-Gruppen der TSG, wie etwa die Schleuderbrettakrobaten, die Taekwondo- oder die Martial-Arts-Gruppe ein buntes und flottes Programm. Zu den Jüngsten gesellte sich Johanna Quaas, die mit 92 Jahren älteste aktive Wettkampfturnerin der Welt mit einer Barrenübung, ein lebender Beweis für die Behauptung, dass Turnen jung erhält. Den begeisterten Beifall der Zuschauer belohnte die Sparda-Bank mit einem Betrag von 15.000 Euro für den Bereich Kinderturnen der TSG Hofherrnweiler.

Unter der neuen Regie von Claudia Marx präsentierten sich die ständigen Mitwirkenden von „Kaleidoskop“, von den Sportgymnastinnen des SKC Tabea Halle bis hin zu verschiedenen international erfolgreichen Künstlern und Sportakrobaten, in einer atemberaubenden, mitreißenden Show mit fetziger Musik und von einer professionellen Lightshow ins beste Licht gerückt. Wie zum Beispiel das Duo „Mamo“ aus Äthopien. Der „Untermann“ auf einem Podest in Rückenlage schleuderte den „Obermann“ auf seinen Beinen durch die Gegend, ließ ihn kreiseln und Saltos schlagen, dass einem schon beim Zugucken ganz schwindlig wurde und die Bandscheibe vorsichtshalber schon mal Protest gegen derartige Aktivitäten anmeldete.

Halsbrecherische Balanceakte

Aber auch Komik wurde geboten, wie etwa vom „Wall Clown“ Tobias Wegner, der in seinem Zimmer mittels Videotechnik einfach Horizontale und Vertikale vertauschte und so quasi an der senkrechten Wand hochklettern konnte. Als Meister der Körperbeherrschung und Magier des Gleichgewichts entpuppte sich Till Schleinitz, der auf Rollen, Brettern und oben drauf noch einem Fußball nicht nur balancierte, sondern auch noch Seil sprang. Schlangenmädchen, eine Menschentraube auf einem Barren, weitere halsbrecherische Balanceakte, rhythmische Sportgymnastik auf höchstem Niveau und wagemutige Menschen auf schräg gestellten Trampolinen forderten darüber hinaus immer wieder den begeisterten Beifall der Zuschauer heraus.

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