TSV startet mit vermeidbarer Niederlage

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Ein Bild das zum Auftakt der Essinger passt. Daniel Serejo bei seinem versuchten Fallrückzieher.
Ein Bild das zum Auftakt der Essinger passt. Daniel Serejo bei seinem versuchten Fallrückzieher. (Foto: Schlipf)

TSV: Pless – Gurrionero, Malitzke (82. Biebl), Fröhlich – Eisenbeiß (30. Sedlmayer), Essig, Bergheim, Wende, Eiselt – Serejo (73. Bihr), Zimmer (82. Suto).

Tor: 0:1 Bursik (76.).

Das hätte nicht sein müssen, da waren sie sich im Lager des TSV Essingen am Ende einig. Mit 0:1 gegen die TSG Tübingen ist der Start in das Pflichtspieljahr der Fußball-Verbandsliga ordentlich missglückt. „Das ist bitter. Wir haben in der Halbzeit noch angesprochen, dass ein Standard die Partie entscheiden könnte. Die haben ein Tor gemacht und wir keine unserer drei bis vier hochkarätigen Chancen“, resümierte TSV-Trainer Dennis Hillebrand.

Die Gäste aus Tübingen kamen besser in die Partie. Vor allem Tobias Dierberger war kaum zu bremsen, der auch den ersten Warnschuss abließ, den Essingens Philipp Pless aber noch um den Pfosten lenken konnte (15.). Die Ecke darauf klatschte an Freund und Feind vorbei an den Pfosten und von da zu Pirmin Glück, der aus etwa 13 Metern vorbeizog. Nur zwei Minuten später war es wieder Dierberger, der Daniel Eisenbeiß vernaschte, dann aber von links knapp das Tor verfehlte. Dieses kurze Chancengewitter weckte dann aber auch die Gastgeber. Nach einer Ecke gelangte der Ball zum freistehenden Jens Malitzke, der aus rund 16 Metern jedoch knapp drüberschoss (26.). Und auch Essingen legte wie zuvor die TSG direkt nach. Maximilian Eiselt eroberte sich im Mittelfeld stark den Ball und spielte weiter auf Michael Wende.

Dessen Hereingabe erreichte Daniel Serejo am Ende nur nicht, weil der Ball auf dem nassen Kunstrasen einfach zu schnell geworden ist (28.). Früh musste Eisenbeiß mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden, für ihn kam Jonathan Sedlmayer, der sich in der 40 Minute beweisen durfte, als er am Fünfmeterraum mit einer Grätsche vor einem einschussbereiten Tübinger glänzend klärte.

Bergheim scheitert

Dann aber noch einmal der TSV: Zunächst strich ein Kopfball von Gurrionero nach einer Ecke hauchdünn über die Latte (42.), dann parierte TSG-Schlussmann Stefan Baumann einen Schuss von Stani Bergheim stark (44.) und die anschließende Ecke bugsierte ein Tübinger vor den eigenen Pfosten. Doch es war noch nicht Pause, Christian Essig hatte noch etwas vor. Der Ball lag rund 30 Meter vor dem Tor zum Freistoß bereit – Essig drosch das Leder Richtung Tor, doch Baumann bekam die Hände an den Ball und von der Latte flog der Ball ins Aus (45.). An diese zweite Hälfte der zweiten Hälfte schlossen die Essinger im zweiten Abschnitt an. Nach vier Minuten verzog Wende aus spitzem Winkel knapp. Tübingens Till Willie Sauerborn prüfte Pless auf der anderen Seite (51.). Nur zwei Minuten später hatte der Essinger Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen, doch Wende brachte eine Flanke von Eiselt aus etwa fünf Metern volley nicht im Tor unter (53.). Wenige Zeigerumdrehungen später traf Serejo dann endlich – doch es war Abseits. Tübingens Lars Lack versuchte es mit einem direkten Freistoß, doch wieder parierte Pless (65.).

In der 73. Minute war es wieder Lack per Freistoß und wieder Pless mit den Händen. Nur beim Bursik-Treffer war Essingens Schlussmann machtlos, dabei aber auch von seiner Vordermannschaft ganz schön alleine gelassen (76.). Die Essinger probierten es in den Schlussminuten fortan weiter. Wende scheiterte mit einem Schuss an Baumann (83.), ebenso wie Bergheim (86.) und zuvor verfehlte Eiselt knapp das Gehäuse (80.). Als dann die Hereingabe von Wende keinen Abnehmer fand, war die Niederlage perfekt.

TSV: Pless – Gurrionero, Malitzke (82. Biebl), Fröhlich – Eisenbeiß (30. Sedlmayer), Essig, Bergheim, Wende, Eiselt – Serejo (73. Bihr), Zimmer (82. Suto).

Tor: 0:1 Bursik (76.).

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