TSV: Knifflige Aufgabe beim Aufsteiger

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Niklas Weissenberger (Mitte) wird dem TSV Essingen erst einmal fehlen.
Niklas Weissenberger (Mitte) wird dem TSV Essingen erst einmal fehlen. (Foto: Thomas Siedler)

Am 13. Spieltag der Fußball-Verbandsliga steht der TSV Essingen vor einer richtig kniffligen Aufgabe. Die Mannschaft von Erdal Kalin tritt am Samstag um 14.30 Uhr beim Aufsteiger VfL Nagold an.

Die Pause zwischen Spieltag zwölf und 13 war aufgrund der vorgezogenen Partie gegen Löchgau eine etwas längere. Am vergangenen Wochenende hat Fabian Weiß geheiratet, der sich dann auch gleich in die Flitterwochen verabschiedet hat und in Nagold folglich ausfallen wird. „Ich hatte den Jungs gesagt, wenn wir auch gegen Löchgau gewinnen sollten, sie das Wochenende frei bekommen und so haben wir es dann auch einmal ganz entspannt angehen lassen“, so Kalin. Ansonsten sind die Essinger personell ganz gut aufgestellt – mit einer Ausnahme - und reisen frohen Mutes zum VfL.

Weissenberger muss unters Messer

Niklas Weissenberger muss sich einer Operation unterziehen, bei ihm hat man eine Knochenabsplitterung festgestellt. Er wird sicher bis zum Winter fehlen, Kalin hofft, seinen Abräumer im Mittelfeld zur Vorbereitung auf die Rückrunde wieder begrüßen zu dürfen. Julian Biebl ist aus dem Urlaub zurück und wird wieder im Kader stehen. Auch Tim-Ulrich Ruth ist nach seinem Muskelfaserriss wieder voll belastbar.

Der TSV ist gewarnt vor der Partie in Nagold, hat es in dieser Saison bereits gleich zwei Dämpfer gegen Aufsteiger gegeben. 0:2 gegen Laupheim und 1:2 gegen Heiningen hat es geheißen. Dazu kommt, dass die Nagolder zuhause zwar noch nicht gewonnen haben, jedoch auch nur einmal verloren.

Fünfmal teilte man sich mit seinen Gästen die Punkte, jüngst erst beim 1:1 gegen einen der Aufstiegskandidaten, Sportfreunde Dorfmerkingen. Es wird somit eine richtig knifflige Aufgabe für die Kalin-Elf. „Wir müssen ganz konzentriert und fokussiert in die Partie gehen und es schaffen, an die Leistung vom 4:1-Erfolg bei Calcio anzuknüpfen, oder an die guten Phasen des Löchgau-Spiels. Dann werden wir auch in Nagold unsere Chancen bekommen“, ist sich Kalin sicher.

Schließlich habe man gegen Breuningsweiler und Löchgau auch schon zwei Aufsteiger geschlagen. Kalin fordert von seiner Mannschaft, dass man in der oberen Tabellenhälfte dranbleibt und vor allem, „dass wir uns ordentlich präsentieren. Nagold sehnt sich sicherlich nach dem ersten Heimdreier, das müssen wir verhindern“, so Kalin.

Und selbst sehnt man sich schließlich auch nach einem eigenen Dreier.

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