TSV Essingen startet in die Vorbereitung

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Die Neuzugänge (h. v. l.): Co-Trainer Michael Alexander, Serdal Kocak, Philipp Rugalsky, Jonas Gebauer, Niklas Weissenberger. (
Die Neuzugänge (h. v. l.): Co-Trainer Michael Alexander, Serdal Kocak, Philipp Rugalsky, Jonas Gebauer, Niklas Weissenberger. (v. v. l.): Fabian Weiß, Marc Gallego, Josip Skrobic und Trainer Erdal Kalin. (Foto: tsve)

In diesem Sommer hat Patrick Schiehlen, Sportlicher Leiter des TSV Essingen, den personellen Umbruch beim Fußball-Verbandsligisten eingeläutet. Alle rund um das Essinger Schönbrunnenstadion sind voll positiver Erwartung, was die neue Runde angeht.

Essingens neuer Trainer Erdal Kalin ist gut drauf gewesen bei diesem Familientag, das konnte man ihm ansehen. „Ich freue mich jetzt wahnsinnig, hier zu sein“, bestätigt Kalin die Eindrücke. Mit dem einen oder anderen Spieler habe sich Kalin im Vorfeld bereits ausgetauscht, das richtige Kennenlernen werde aber tatsächlich erst ab Montag stattfinden. Auf eines aber können sich die TSV-Spieler schon einstellen: „Bei mir herrscht das Leistungsprinzip. Die Jungs haben jetzt sechs Wochen Zeit, sich zu präsentieren und zu beweisen.“ Bei der Präsentation dabei waren fast alle Neuzugänge. Gefehlt hat einzig noch Johannes Eckl (SG Bettringen), der noch im Urlaub weilte, zudem vermeldet Schiehlen in den kommenden Tagen eventuell noch einen oder zwei weitere Neuzugänge. Namen aber kommuniziere er jetzt noch nicht. Thomas Traub wird aus privaten Gründen nur noch als Torwarttrainer zur Verfügung stehen, Co-Trainer ist demzufolge nur der neu hinzugewonnene Michael Alexander (siehe Extra-Artikel). Traub geht bereits in seine fünfte Saison bei den Mannen aus dem Schönbrunnenstadion, doch so viel Fluktuation wie in diesem Sommer hat auch er noch nicht erlebt. „Ich komme mir fast vor wie damals beim VfR Aalen, da ist gefühlt in jedem Jahr der Kader runderneutert worden“, so Traub lachend. Man wolle vor allem besser abschneiden als in der doch recht verkorksten vergangenen Saison. Jonas Gebauer, der sich als Schlussmann vom FC Memmingen dem TSV angeschlossen hat, laboriert auch in den kommenden Wochen noch an einem Kahnbeinbruch, seine OP ist erst sieben Wochen her. Laufen aber sei kein Problem, so der 23-jährige Schlussmann, der dennoch bei den Torwarttrainings von Thomas Traub dabei sein werde, um im Fitnessbereich zu trainieren. „Ich möchte schon sehen, was er macht, damit ich ihm auch das eine oder andere mit auf den Weg geben kann. Dazu sieht er gleich, was er bei mir im Torwarttraining zu erwarten hat. Das wird eine schmerzhafte Erfahrung für ihn“, so Traub schmunzelnd.

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