TSG gegen Tübingen – Überflieger gegen Kellerkind

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist daheim gefordert.
TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist daheim gefordert. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Nach 18 Spielen über den Erwartungen will die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen das Kellerkind aus Tübingen die erste Halbserie in der Verbandsliga erfolgreich abschließen.

32 Punkte und Platz sechs nach 18 Spielen. Dass Hofherrnweiler-Unterrombach im Winter derart gut dasteht und nach teils tollen Auftritten im vorderen Drittel des Tableaus steht, war so nicht abzusehen. Noch wichtiger wird dieser Zwischenstand, wenn man einen genaueren Blick in die Statuten wirft. Sobald 50 Prozent der Spiele gespielt sind, kann die Saison gewertet werden. Und in der Verbandsliga Württemberg ist diese Marke nach dem kommenden Spieltag erreicht. Angesichts der unklaren Pandemielage ist dieses Detail derzeit nicht ganz unwichtig. Immerhin konnten die vergangenen beiden Saisons nicht zu Ende gebracht werden und wurden ohne Wertung abgebrochen. TSG-Coach Patrick Faber lässt sich davon allerdings nicht ablenken. „Es ist gut möglich, dass das wir am Samstag unser letztes Spiel 2021 spielen. Deshalb wollen wir dieses turbulente Jahr mit einer guten Leistung beenden.“

Zu Gast ist am Samstag um 14.30 Uhr die TSG Tübingen. Die Mannschaft aus der Universitätsstadt erwischte im Gegensatz zu den Weststädtern eine Hinrunde zum Vergessen. Nach einem desolaten Start in die Saison waren die Tübinger zwischenzeitlich Letzter. Nur an einem Spieltag befand man sich außerhalb der Abstiegszone. Für den Weilermer Coach kein Grund, den Gegner zu unterschätzen. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und aus diesem Grund müssen wir das Spiel genauso angehen wie das Spiel gegen den Tabellenführer letzte Woche. Wenn wir das schaffen, werden wir das Spiel auch erfolgreich gestalten.“ Wer dem Coach der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Samstag zur Verfügung stehen wird und wer nicht, ist derzeit noch unklar. Flügelspieler Julian Köhnlein kehrte unter der Woche nach überstandener Verletzung wieder ins Training zurück. Ob er für das Wochenende eine Option ist, zeigt sich dann im Abschlusstraining. Ebenso sieht die Situation bei Magnus Haas aus. „Der Eine oder Andere ist noch angeschlagen. Wir wissen wohl erst nach dem Abschlusstraining, wer spielen kann und wer nicht“, erzählt Übungsleiter Patrick Faber. Maximilian Blum fällt mit einer Muskelverletzung wohl noch etwas aus. Cornelius Fichtner und Marco Ganzenmüller kehren derzeit ebenso wenig auf den Trainingsplatz zurück. Der breite Kader des Tabellensechsten hat in dieser Saison schon öfters unter Beweis gestellt, dass er Ausfälle extrem gut kompensieren kann. Ob das auch beim letzten Spiel der Hinrunde der Fall ist, zeigt sich dann am Samstag um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Hofherrnweiler.

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