Trauer um Klaus Josef Köhle

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 Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Klaus Josef Köhle im Alter von 69 Jahren gestorben.
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Klaus Josef Köhle im Alter von 69 Jahren gestorben. (Foto: Archiv- Ag)

Im November erst ist er zum Laienvorsitzenden des Kirchengemeinderats von Sankt Maria gewählt worden, jetzt ist er nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren gestorben: Klaus Josef Köhle. Der gebürtige Aalener war beruflich weit herumgekommen und lebte seit seinem Ruhestand wieder in seiner Heimatstadt. Er war vor allem im kirchlichen Bereich sehr engagiert, unter anderem als Mitglied des Diözesanrats des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Köhle hat eine Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst durchlaufen und als Diplom-Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Er war unter anderem Hauptamtsleiter und Stadtkämmerer, hauptamtlicher Ortsvorsteher in Rudersberg im Rems-Murr-Kreis und bis 2006 18 Jahre lang Bürgermeister im fränkischen Aurach. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren nach Mitteilung der Gemeinde der Ausbau der Infrastruktur, die Ansiedlung von Gewerbe sowie der Ausbau des Schulhauses. Der Verstorbene wurde mit der Verdienstmedaille des bayerischen Innenministeriums für Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung im Freistaat Bayern und mit dem Ehrenbecher des Gemeindetages Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Außerdem hatte Köhle eine Ausbildung als Naturschutzwächter an der bayerischen Akademie für Natur- und Landschaftspflege, als Limescicerone und in Prozessmoderation und Projektmanagement, Entwicklung von Gemeinwesenarbeit und Mediation absolviert. Auch im Ruhestand war er sehr aktiv, etwa als Kreisnaturschutzbeauftragter im Ostalbkreis, als Naturschutzwächter im Kreis Ansbach und als Koordinator des Tages der Regionen in Baden-Württemberg. Köhle war Mitglied des Agendarats der Lokalen Agenda 21 und bei der Kolpingsfamilie Aalen, des Kreisseniorenrats und hatte als Beisitzer Sitz und Stimme im Vorstand des CDU-Ortsverbands Aalen.

Stark eingebracht hat sich Köhle als gläubiger Katholik im kirchlichen Bereich. Er war während seiner Bürgermeister-Zeit Diözesanvorsitzender der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Eichstätt und später im KLB-Diözesanvorstand des Bistums Rottenburg sowie im Vorstand der katholischen Verbände des Bistums. Erst im November war er zum Laienvorsitzenden des katholischen Kirchengemeinderates Sankt Maria in Aalen gewählt worden.

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