Tauffeiern und Hochzeiten nur im kleinen Kreis

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 In den katholischen Kirchen können noch Hochzeiten mit weniger als 50 Personen stattfinden.
In den katholischen Kirchen können noch Hochzeiten mit weniger als 50 Personen stattfinden. (Foto: Patrick Pleul)
Aalener Nachrichten

Die Katholiken in der Region müssen sich auf Einschränkungen bei Gottesdiensten, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen einstellen. Denn im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus steht in der Diözese Rottenburg-Stuttgart der Schutz der Gemeindemitglieder im Vordergrund, so eine Pressemitteilung. Grundsätzlich gelte aber, dass die Seelsorge der katholischen Kirche weitergeht.

Beerdigungen unter freiem Himmel können jederzeit stattfinden. Trauerfeiern und Requien in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Personen sollen jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Einzeltauffeiern im Familienkreis sind möglich, da dort in der Regel weniger als 50 Personen anwesend sind.

Gemeinsame Tauffeiern sollen indes nach Möglichkeit verschoben oder auf Einzeltauffeiern aufgeteilt werden. Hochzeitsgottesdienste mit weniger als 50 Personen können stattfinden; für größere Hochzeiten gelten die Vorgaben der örtlichen Behörden. Bezüglich der Erstkommunionsgottesdienste gibt es am Dienstag, 17. März, eine Entscheidung.

Grundsätzlich gelten für alle Gottesdienste, also auch für solche mit weniger als 50 Personen, folgende Hinweise: Wer in einem Risikogebiet war oder in häuslicher Gemeinschaft mit einer Person lebt, die in einem Risikogebiet war, soll innerhalb der 14-tägigen Inkubationszeit nicht an Veranstaltungen und Gottesdiensten teilnehmen.

Mit Symptomen nicht teilnehmen

Außerdem sollen Personen mit Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen und Atemnot oder Personen, die besonders infektionssensibel sind, nicht an Veranstaltungen teilnehmen.

Alle Firmgottesdienste bis zum 30. April werden abgesagt. Eine Absage der Kirchengemeinde- und Pastoralratswahl am 22. März ist nicht geplant. Es wird aber dazu aufgerufen, sich per Briefwahl zu beteiligen.

Eine zentrale Empfehlung Gottesdienste in der Diözese abzusagen, gibt es aktuell nicht. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart verweist jedoch ausdrücklich auf die bereits geltenden Präventionsmaßnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus.

So ist in Gottesdiensten weiter auf das Händereichen zum Friedensgruß, die Mundkommunion und auf die Kelchkommunion mit der Gemeinde zu verzichten. Auch soll es weiterhin leere Weihwasserbecken geben. Die Gläubigen werden auch gebeten, beim Gottesdienstbesuch voneinander Abstand zu halten.

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