Suche nach bewaffneter Person: Großeinsatz bei Psychiatrie in Winnenden beendet

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Der Ablaufplan ist im Falle eines Amoklaufs festgelegt, und es wird nichts dem Zufall überlassen. Die Polizei hat aus den Amokläufen in Winnenden, Erfurt und dem amerikanischen Littleton gelernt. (Foto: Markus Scholz)
Deutsche Presse-Agentur

Auf der Suche nach einer möglicherweise bewaffneten Person suchte die Polizei mit einem Großaufgebot das Gelände eines psychiatrischen Krankenhauses in Winnenden ab. Dazu gehörten ein Garten und mehrere Gebäude.

Die Polizei hatte den Klinikbereich abgesperrt. Ein Patient der Tagesklinik im Rems-Murr-Kreis hatte mitgeteilt, eine möglicherweise bewaffnete Person gesehen zu haben. Auch ein Hubschrauber war daher seit Mittwochvormittag eingesetzt. 

Gegen 13 Uhr teilten die Beamten via Twitter mit, dass der Polizeieinsatz beendet sei. Es sei kein schädigendes Ereignis eingetroffen und es bestehe keine Gefahr.

Schüler der umliegenden Schulen durften einem Polizeisprecher zufolge die jeweiligen Gebäude zunächst nicht verlassen, konnten dann aber in Begleitung von Streifenbeamten nach Hause gehen. Weitere Zeugenbefragungen waren zunächst noch nicht ausgewertet.

Winnenden geriet 2009 bundesweit in die Schlagzeilen. Am 11. März hatte damals der 17-jährige Tim K. in Winnenden in der Albertville-Realschule und in einem Autohaus in Wendlingen 15 Menschen erschossen.

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