STOA präsentiert groteske Komödie

Lesedauer: 4 Min
Am Sonntag, 11. März, feiert die Komödie „Ab jetzt“ des britischen Autoren Alan Ayckbourn Premiere bei der „Theaterwerkstatt“ de
Am Sonntag, 11. März, feiert die Komödie „Ab jetzt“ des britischen Autoren Alan Ayckbourn Premiere bei der „Theaterwerkstatt“ der STOA im Theater auf der Aal. (Foto: Volker Gräschus)
Aalener Nachrichten

Weitere Termine im Theater auf der Aal (Bischof-Fischer-Straße 43a, Eingang Brühlstraße): 22., 23., 28. und 29. März, 5., 6., 11. und 12. April, jeweils 20 Uhr, im Theater auf der Aal, Bischof-Fischer-Straße 43a (Eingang Brühlstraße). Karten können bei der Deutschen Angestellten Akademie Ostwürttemberg unter Telefon 07361 / 4906039 reserviert werden.

Nach der erfolgreichen Inszenierung von „Fake News über Kummerdorf“ steht die nächste Premiere bei der Spiel- und Theaterwerkstatt Ostalb (STOA) in den Startlöchern: Mit „Ab jetzt“, einer Komödie des britischen Erfolgsautors Alan Ayckbourn, feiert das Ensemble am Sonntag, 17. März, um 11 Uhr die Premierenmatinee im Theater auf der Aal. Die „Theaterwerkstatt“ der STOA spielt die groteske Komödie in der Übersetzung von Corinna Brocher und Peter Zadek.

Zum Inhalt: Gou 1, ein ehemaliger Kinderbetreuungsroboter aus der verlassenen Nachbarwohnung, jetzt zum Haushaltsroboter umfunktioniert, ist das einzig „Lebendige“ in der Umgebung des maschinenverrückten Komponisten Jerome.

Das ultimativ moderne Werk zum Thema Liebe komponieren

Seine Aufgabe sieht Jerome darin, das ultimativ moderne Werk zum Thema Liebe zu komponieren, indem er Alltagsgeräusche und Sprachfetzen als Versatzstücke verwendet. Dazu hat er seine Wohnung, die in einem vom Bandenkrieg beherrschten Viertel liegt, mit Mikrophonen ausgestattet.

Allerdings ist der Künstler in einer Schaffenskrise, seit ihn seine Frau mit der gemeinsamen Tochter vor vier Jahren verlassen hat. Schadlos hält der verhinderte Künstler sich an seinem Roboter. Ein Ausweg wäre die Rückkehr der Familie. Jerome will sich das Besuchsrecht für sein Kind erstreiten. Dazu muss er dem Jugendamt eine heile Welt präsentieren. Zunächst verfällt er auf die Idee, eine Schauspielerin zu engagieren, die seine Verlobte zu spielen hat. Schon bald merkt die Dame, dass der Herr nur das Eine will und ergreift die Flucht.

Jetzt ist guter Rat teuer. Gou 1 wird zur Geliebten und Verlobten umprogrammiert – Gou 2 entsteht. Der Begegnung mit Ex-Frau, Tochter und dem Herrn vom Jugendamt steht nichts mehr im Wege. Das Treffen verläuft äußerst turbulent. Selbst die Ex-Frau kann sich vorstellen, „Ab jetzt“ wieder als Familie zu leben. Kann sich Jerome, der seinen Durchbruch als moderner Komponist vor sich sieht, dieser neuen Situation anpassen? Was wird aus Gou2?

Es geht um die Beziehung zwischen Mensch und Maschine

„Ab jetzt“ ist eine schräge Farce, in der es um die Beziehung von Mensch zur Maschine geht. Die Technik scheint dem Menschen in mancherlei Hinsicht überlegen zu sein. Sie ist berechenbarer und schützt vor Konflikten, macht den Menschen aber gleichzeitig auch ärmer und einsamer. Außerdem geht es auch um die Rolle des Künstlers in seiner Welt, die er sich zunutze machen muss, um gleichzeitig mit ihr zu interagieren.

Die STOA präsentiert mit Alan Ayckbourns Komödie „Ab jetzt“ bereits die dritte Produktion in dieser Saison.

Weitere Termine im Theater auf der Aal (Bischof-Fischer-Straße 43a, Eingang Brühlstraße): 22., 23., 28. und 29. März, 5., 6., 11. und 12. April, jeweils 20 Uhr, im Theater auf der Aal, Bischof-Fischer-Straße 43a (Eingang Brühlstraße). Karten können bei der Deutschen Angestellten Akademie Ostwürttemberg unter Telefon 07361 / 4906039 reserviert werden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen