Stark: „Fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht“

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„Wir fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht“, sagte Dewangens Ortsvorsteher Eberhard Stark beim Neujahrsempfang.
„Wir fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht“, sagte Dewangens Ortsvorsteher Eberhard Stark beim Neujahrsempfang. (Foto: Volckart)
Dieter Volckart

„Wir fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht.“ Diese Bilanz hat Dewangens Ortsvorsteher Eberhard Stark beim Neujahrsempfang im evangelischen Gemeindehaus gezogen. Dennoch habe man viel erreicht. Seine Rede wurde mit starkem Beifall quittiert.

In seiner fast halbstündigen Rede zog Stark eine durchaus zwiespältige Bilanz. In Dewangen habe man seit der ersten Bürgerversammlung vieles erreicht. So wurde eine Genossenschaft gegründet, die einen Markt betreibt. Das Rathaus sei umgezogen, der Dorfplatz erhielt eine „Tankstelle“ für E-Autos; das alles wird im April mit einem Dorfplatzfest gefeiert. Weiter seien Verbindungswege und Spielplätze entstanden, bald entstünde in unmittelbarer Nachbarschaft zum evangelischen Gemeindehaus eine Pflegeeinrichtung. Kaltsporthalle, ein MTW für die Feuerwehr, die Breitbandverbesserung, ELR-Zuschüsse für die innerörtliche Entwicklung, Bereitstellung von Bauplätzen, die Sanierung des Jugendzentrums und vieles mehr habe man auf der Agenda.

Betreuung und Bildung in den Vordergrund rücken

Ganz oben auf der Prioritätenliste: der Ausbau der Schwarzfeldschule zu einem Bildungshaus mit Ganztagesschule. Genau bei diesem Punkt fühle man sich jedoch von der Stadtverwaltung um die Früchte der Arbeit gebracht. Kinderbetreuung und -bildung müssten gerade in Dewangen noch mehr in den Vordergrund gerückt werden – als wichtigste Zukunftsaufgabe, zusammen mit mehr Kitaplätzen und umfangreicherer pädagogischer Betreuung. Als weitere Zukunftsprojekte nannte Stark unter anderem Wohnangebote für junge Familien, eine verbesserte Mobilität für die Senioren, die Verbesserung der Ortsdurchfahrten oder „30 km/h auf der gesamten Leintalstraße“.

Einen Gruß entbot Stark an die vielen Mitbürger, aber auch an Gäste aus Webster, Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von Vereinen und Parteien, Kirchen und Verbänden, besonders aber an Toska Eiberger, der jüngsten Schriftstellerin seiner Gemeinde. Die hatte zu Beginn des vergangenen Jahres in einem Projekt an ihrer Schule das Buch „Ein Unfall mit Folgen“ verfasst, in dem sie den Verlust ihrer Mutter beschreibt. Einige Exemplare davon verschenkte Stark an besondere Gäste. Besonders dankte der Ortsvorsteher für das große ehrenamtliche Engagement der Bürger. So könne man mit Zuversicht und Mut die Zukunft Dewangens angehen.

Zuvor begrüßte Pfarrer Wolfgang Gokenbach die Gäste und wies auf die Jahreslosung hin, in der es heißt: „Suche Frieden und jage ihm nach“. Das gelte besonders für die ruhige Zeit zwischen den Jahren.

Der Empfang wurde vom Blockflötenensemble um Martha Haug musikalisch umrahmt.

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