Stadtoval: Jetzt legt die Kreisbau los

Lesedauer: 4 Min

An die Spaten fertig, los: Den Startschuss für das Kreisbau-Projekt am Stadtoval gaben am Montag Verteter der Kreisbau, der Sta
An die Spaten fertig, los: Den Startschuss für das Kreisbau-Projekt am Stadtoval gaben am Montag Verteter der Kreisbau, der Stadt Aalen sowie der beteiligten Firmen. (Foto: Anja Lutz)
Redakteurin/DigitAalen

Mit einem Spatenstich ist am Montag der offizielle Startschuss für das Neubauprojekt der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG im Stadtoval Aalen gefallen.

Die Kreisbau investiert rund elf Millionen Euro und baut mit dem Stuttgarter Architekten Werner Sobek auf dem ehemaligen Baustahlgelände 26 Wohnungen. Aufgeteilt auf drei Gebäude entstehen Wohnungen in verschiedenen Größen, von kleinen Ein- bis Zweizimmerwohnungen bis hin zur exklusiven Penthouse-Wohnung mit über 180 Quadratmetern. Alle Wohnungen sind bereits verkauft. Wie berichtet, hat die Württembergische Gemeinde-Versicherung (WGV) im Rahmen ihrer Anlagestrategie das komplette Gebäudeensemble gekauft. Die Kreisbau wird die drei Gebäude von der WGV als Generalmieter anmieten und zukünftig das komplette Gebäudemanagement übernehmen.

„Mit diesem Projekt schlägt die Kreisbau in Aalen ein neues Kapitel im Geschosswohnbau auf“, so Kreisbau-Vorstand Georg Ruf in seiner Begrüßungsrede.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler freute sich, dass sich die Kreisbau den „allerschönsten Platz der schönsten Plätze im Stadtoval“ sichern konnte. Mit Hinblick auf die Tatsache, dass bereits alle Wohnungen verkauft seien, könne man der Kreisbau die „Goldmedaille“ für die beste Vermarktung im Stadtoval verleihen, so Rentschler. Mit dem Stadtoval könne man auf einer attraktiven Fläche, die über 150 Jahre lang brach gelegen sei, die Bürger wieder zurück in die Stadt holen.

Pavel: Immer wieder Neues wagen

Klaus Pavel, in Doppelfunktion als Landrat und als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Kreisbau Ostalb, betonte in seiner Rede, dass man froh sei, Werner Sobek für das Projekt gewonnen zu haben. Denn man müsse immer wieder etwas Neues wagen. Werner Sobek ist gebürtiger Aalener und ein renommierter, weltweit tätiger Bauingenieur und Architekt. Er hat unter anderem an Projekten wie dem Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart, der ADAC-Hauptverwaltung in München oder dem internationalen Flughafen in Bangkok mitgewirkt. Die Stadt Aalen hat Sobek ebenfalls mit der Planung des Stegs im Stadtoval beauftragt.

Werner Sobek freute sich, das Projekt in Aalen zu verwirklichen. Man lege besonderen Wert auf materialsparendes, energiesparendes Bauen. Der energetische Standard der Gebäude entspricht dem eines KfW-Effizienzhauses 55. Die Zahl 55 steht dabei für den prozentualen Energieverbrauch im Vergleich zu einem Standardhaus (KfW 100). Neben 28 Stellplätzen für Autos soll es auch zwei Ladestationen für Elektroautos sowie einen Kellerraum für 50 Fahrräder geben. So wolle man alternative Fortbewegungsmittel fördern, um einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit zu leisten, wie die Kreisbau mitteilt. Zudem werde man nachhaltige Baumaterialien verwenden und die Wohnungen mit einer Smart-Home-Technologie ausstatten. Über diese könne man die Ressourcen- und Energieverbräuche weitestgehend minimieren.

2020 sollen die Mieter einziehen

Die Verantwortlichen rechnen mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Es ist geplant, dass das Bauunternehmen Georg Stegmaier aus Hüttlingen die Rohbauten bis Herbst 2018 fertigstellt. Im Frühjahr 2020 sollen dann die ersten Mieter einziehen können.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen