Sprit, Lebensmittel, Strom – Die Folgen der Energiekrise auf der Ostalb

 Ob Heizkosten, Strom oder Benzin. Vieles wird teurer. Die Kosten kommen bei jeder Bürgerin und jedem Bürger an. Daher sammelt S
Ob Heizkosten, Strom oder Benzin. Vieles wird teurer. Die Kosten kommen bei jeder Bürgerin und jedem Bürger an. Daher sammelt Schwäbische.de nun die Berichte zum Thema Energiekrise. (Foto: Pixabay (3x))
Leiter der Redaktionen Aalen und Ellwangen

Alles wird teurer: Lebensmittel, Sprit und Gas – um nur einige Beispiele zu nennen, die jede Bürgerin und jeden Bürger treffen. Vor allem die per Gesetz beschlossene Gasumlage, mit denen in Not geratenen Unternehmen geholfen werden soll, zeigt sich bei den Abschlagszahlungen in jedem Haushalt.

Es ist nur eines der aktuellen Beispiele, die unsere Gesellschaft bundesweit beschäftigt – und natürlich auch bei uns auf der Ostalb.

Ein weiteres Themendossier aus aktuellem Anlass

Alle Themen rund um die Energie werden die „Aalener Nachrichten/Ipf- und Jagst-Zeitung“ künftig im Themendossier „energiekrise-ostalb“ bündeln, ähnlich wie schon bei der Coronapandemie (corona-ostalb) oder den Wirtschaftsthemen Ostwürttembergs (wirtschaft-ostalb). So finden Leserinnen und Leser, Userinnen und User stets alles gesammelt zu einem Thema, was die Bevölkerung auf der Ostalb angeht oder angehen sollte.

Drei Monate, von Juni bis August, ist die Energiesteuer auf Benzin und Diesel gesenkt worden, der Spritpreis dadurch gesunken. Diese Senkung ist seit dem 1. September Geschichte, was Unternehmen wie Fahrschulen, Taxizentralen oder Speditionen hart trifft.

Doch schlagen auch die Energiekosten bei diesen Unternehmen (zusätzlich) enorm ins Gewicht. „Eine Fahrstunde kostete Anfang 2020 noch etwa 52,50 Euro, der Preis ist im Zuge der letzten Erhöhung im Mai dieses Jahres auf 58 Euro gestiegen – Tendenz steigend“, berichtet Michael Springer, Inhaber der „Fahrschule Springer“ in Ellwangen.

Thomas Riecker („Tom’s Driving School“), ebenfalls aus Ellwangen, berichtet, dass sich die monatlichen Kosten seiner Fahrschule seit Beginn der Energiekrise verdoppelt hätten. Von 3000 auf 6000 Euro.

Die Betriebe müssen die Kosten auf die Kunden umlegen

Die Energiekosten in den Betrieben des täglichen Bedarfs, wie Metzger oder Bäcker, haben sich drastisch erhöht. Die logische Folge: Auch die Lebensmittel werden teurer. Von etwaigen Lieferengpässen muss an dieser Stelle gar nicht erst angefangen werden – es reiht sich alles nahtlos ein. Am Ende ist eines aber sicher: Alles wird teurer.

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Das 9-Euro-Ticket ist in der Bevölkerung sehr gut angekommen, doch auch dies war nur parziell am Markt. Hier wird zumindest bereits über einen Nachfolger nachgedacht, mit neun Euro pro Monat aber wird man dann nicht mehr auskommen.

Einer Bilanz des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen zufolge sind sage und schreibe 52 Millionen 9-Euro-Tickets verkauft worden (Stand: 29. August). Dazu gesellten sich dann noch einmal zehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, die das vergünstigte Ticket über die gesamten drei Monate automatisch erhalten haben.

Hier war nebst deutlicher Einsparungen natürlich noch der positive Effekt zur Bekämpfung des Klimawandels ein Argument für die Bahnfahrer.

Ganz viele offene Fragen, die es noch zu beantworten gilt

Es gibt noch ganz viele Fragen, die sich vermutlich erst in den Wintermonaten beantworten lassen. Dürfen die Bürgerinnen und Bürger Weihnachtsbeleuchtung im eigenen Haus oder Garten anbringen? Dürfen die Gemeinden und Städte einen beleuchteten Tannenbaum vor das Rathaus stellen?

Und was machen die ganzen Vereine eigentlich, wenn sie in den kalten Monaten ihren Mitgliedern kein warmes Wasser mehr anbieten können? Diese Fragerunde könnte man beliebig fortsetzen, in diesem Themendossier möchten wir die meisten beantworten.

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