Sportplatz am Samstag: TSG unterliegt dem Schlusslicht, Normannia ist ganz oben dabei

Dorfmerkingen durfte an diesem Samstag wieder jubeln, stellte daduerch den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld her.
Dorfmerkingen durfte an diesem Samstag wieder jubeln, stellte daduerch den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld her. (Foto: Archiv: Hafi)
Schwäbische.de

Das lange Wochenende ist angebrochen, doch Fußball wurde dennoch gespielt an diesem Samstag. Bis Dienstag aber kann man da doch nicht warten, bis man endlich weiß, was auf den Sportplätzen der Ostalb los gewesen ist, oder? Wir haben einen kleinen Überblick über die Verbands- und Landesliga verschafft, die ausführlichen Berichte zu den Partien folgen an dieser Stelle und natürlich auch in unserer Dienstagsausgabe.

Verbandsliga, 10. Spieltag:

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach - VfL Nagold 1:3 (1:0)

Das hatten sie sich am Sauerbach anders vorgestellt gegen das Schlusslicht der Liga, doch die Mannschaft von Patrick Faber musste sich dem VfL am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Dabei fing alles noch so gut an nach dem Treffer von Benjamin Schiele Mitte der ersten Halbzeit. Die zweite Halbzeit dann aber ging an die Gäste, die sich hier gleich dreimal auszeichnen konnten. In der Nachspielzeit machten die Nagolder den Sieg perfekt. Die TSG ist damit etwas ins Tabellenmittelfeld abgerutscht.

FV Biberach - TSV Essingen 1:2 (0:0)

Lange mussten sich die mitgereisten Fans des TSV gedulden, dann aber platzte doch noch der Knoten. Abwehrspieler Blend Etemi besorgte das späte 1:0 für das Team von Simon Köpf (77.), Niklas Groiß erhöhte auf 2:0 (85.), der Sieg war perfekt. Der Anschlusstreffer der Biberacher kam zu spät – schöner Nebeneffekt für die Essinger: damit sind sie mit 17 Punkten wieder am Nachbarn und Rivalen aus Hofherrnweiler vorbeigezogen, haben nun einen Zähler mehr auf dem Konto.

Sportfreunde Dorfmerkingen - VfL Pfullingen 3:0 (1:0)

Einen ganz wichtigen Dreier landeten die Härtsfelder im Kellerduell gegen Pfullingen. Marc Gallego brachte das Team von Helmut Dietterle noch in der ersten Halbzeit in Führung. Konzentriert ging man schließlich auch den zweiten Durchgang an und konnte das Resultat durch die Treffer von Daniel Nietzer (57.) und Sime Pesic (72.) noch ausbauen. Zwar immer noch recht weit unten im Klassement, hat die Dietterle-Elf aber zumindest einmal den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld hergestellt.

VfL Sindelfingen - 1. FC Normannia Gmünd 0:3 (0:1)

Der Sieg der Gmünder hat auch die Dorfmerkinger gefreut, ging es doch gegen Kellerkind Sindelfingen. Bereits in der ersten Minute war Stürmer Alexander Aschauer zur Stelle, das war es dann aber tatsächlich auch schon mit dem ersten Durchgang. Doch die Truppe von Zlatko Blaskic ließ sich auch im zweiten Durchgang nicht beirren und setzte dank der Treffer von Tobias Rössler (53.) und Adnan Rakic (65.) nochmal einen drauf. Damit sind die Gmünder auf dem dritten Platz, bleiben in Schlagdistanz zu Calcio und Ilshofen und gleichteitig stärkstes Team der Ostalb.

Landesliga, 10. Spieltag:

SV Neresheim - TSGV Waldstetten 2:2 (1:1)

In dieser Gruppe haben sich zwei Ostalb-Teams im direkten Duell getroffen. Was die Zuschauer in dieser Partie aber zu sehen bekommen haben, konnte sich sehen lassen. Die Neresheimer bestimmten das Spiel größtenteils in der ersten Halbzeit, doch die Waldstetter trafen. Jonas Kleinmann versenkte vom Punkt (24.). Den verdienten Ausgleich aber schaffte der SVN nach einer Schlafmützigkeit auf der rechten Abwehrseite des TSGV. Miladin Filipovic brachte den Ball in die Mitte, wo Fabio Mango den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte (30.). In der zweiten Halbzeit dann waren die Waldstetter besser in der Partie, doch die Neresheimer blieben gefährlich. Nach einerm Freistoß war SVN-Kapitän Sven Lukina per Kopf mit dem 2:1 zur Stelle (87.). Als die Mannschaft von „Bobo“ Mayer schon mit einem Sieg gerechnet hatte, da mobilisierten sich noch einmal die Gäste. Kleinmann bediente Roberto Nicolosi, der den Ball in die linke Ecke zirkelte – 2:2 (89.). Für den SVN war es das erste Unentschieden der Saison, die Waldstetter haben die Negativspirale nach zuletzt zwei Niederlagen durchbrochen.

SSG Ulm - SV Waldhausen, Sonntag, 15 Uhr

Der SVW spielt bislang eine überragende Saison und hat sich mit dem TSV Oberensingen bereits etwas abgesetzt vom Rest der Liga. Jens Rohsgoderers Mannschaft tritt erst am Sonntag bei der SSG Ulm an. Übrigens: Am 8. Oktober dann treffen Waldhausen und Neresheim im Derby aufeinander, darauf dürften sich nicht wenige auf der Ostalb freuen.

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