Sportallianz-Fusion: Eine kluge Wahl für die Zukunft

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 Markus Lehmann
Markus Lehmann (Foto: Archiv)
Freier Mitarbeiter

Ein klares Ergebnis. Die TSV-Mitglieder haben die Fusion ganz klar und eindeutig abgesegnet und ihr Verein war ja auch der Hauptakteur auf dem Weg zur „Aalener Sportallianz“. Als das Wort „Fusion“ vor mittlerweile etwa fünf Jahren zum ersten Mal auftauchte, stieß das nicht nur auf Gegenliebe.

Ein Verein, der vor 170 Jahren als „TV Wasseralfingen“ anfing, soll seine Tradition über Bord schmeißen? Das tut er ja nicht. Es geht darum, Kräfte zu bündeln. Und darum, sich dem neuen Sport- und Freizeitverhalten zu stellen. Denn auch in der Vereinsstruktur hat sich einiges verändert. Solche Macher wie es der Ex-TSV-Chef Franz Seibold mit all seinem Herzblut für „seinen“ TSV war, wachsen nicht auf den Bäumen.

Das zum Glück noch pulsierende Herzblut fürs Ehrenamt, das Freizeit und die Zeit mit der Familie kostet, wird nicht mehr so selbstverständlich gespendet in Aalen und im Kreis. Es geht aber natürlich auch darum, Kosten einzusparen durch Synergien. Eine Vorstandschaft statt derer drei spart Ressourcen. Und nicht zu vergessen: So ein Großverein hat natürlich mehr Schlagkraft, wenn es darum geht, Interessen und Wünsche durchzusetzen.

Man kann seinen Hut ziehen. Vor etlichen Akteuren. Vor den Ehrenamtlichen, die die Fusion in vielen Sitzungen durchkauten, vor den Vorständen, dem Sportkreisvorsitzenden und etlichen anderen. Diese Fusion wurde hochprofessionell und „gläsern“ vorbereitet. Deshalb gab’s auch keine große Kritik an dieser tatsächlich historischen Entscheidung in der Vereinsgeschichte.

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