Sperrung am Stuttgarter Hauptbahnhof teilweise aufgehoben

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Wegen eines Feuerwehreinsatzes ist der Stuttgarter Hauptbahnhof am Dienstagmorgen gesperrt worden. Der Zugverkehr wurde komplett
Wegen eines Feuerwehreinsatzes ist der Stuttgarter Hauptbahnhof am Dienstagmorgen gesperrt worden. Der Zugverkehr wurde komplett eingestellt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. (Foto: Marijan Murat / dpa)
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Deutsche Presse-Agentur

Ein Kurzschluss und ein anschließender Kabelbrand haben den Zugverkehr im Bahnknoten Stuttgart mitten im morgendlichen Pendlerverkehr ordentlich durcheinander gebracht. Stundenlang wurde der Hauptbahnhof am Dienstagmorgen für S-Bahnen und Fernzüge gesperrt, weil ein Rohr unter den Gleisen gebrochen war.

Das austretende Wasser löste nach Angaben der Bundespolizei einen Kurzschluss aus, der widerum den Kabelbrand entfachte.

Nach dem Kabelbrand ist der Stuttgarter Hauptbahnhof immer noch teilweise gesperrt. Um 15 Uhr wurde der Betrieb auf den Gleisen 1 bis 8 wieder aufgenommen. Auf der Strecke zwischen Aalen und stuttgart kommt es weiterhin zu Behinderungen des Bahnverkehrs.

Die ICs zwischen Aalen und Stuttgart fallen weiterhin aus. Bei anderen Fahrten kann es zu Verspätungen kommen. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Über die Dauer der Beeinträchtigungen kann die Bahn auch weiterhin keine Aussage treffen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um 15 Uhr wurde der Regionalverkehr am Stuttgarter Hauptbahnhof teilweise wieder aufgenommen. Die Gleise 1 bis 8 seien laut der Deutschen Bahn wieder befahrbar. "Mit Verzögerungen muss weiter gerechnet werden", heißt es. Im "DB Navigator" steht zu den Zügen von Go-Ahead, dass der Bahnbetrieb der Verkehrsgesellschaft im Stuttgarter Hauptbahnhof vorübergehend eingestellt wurde.

Strom für Anzeigen wohl betroffen

Die Züge der RB13 verkehren weiterhin von Aalen bis Bad Cannstatt und enden dort. In Waiblingen und Bad Cannstatt können Reisende in die S-Bahn umsteigen, um bis Stuttgart weiterzufahren. Der Betrieb des IRE1 zwischen Aalen und Stuttgart wurde wieder aufgenommen, nachdem er zuvor nur zwischen Karlsruhe und Stuttgart-Zuffenhausen gefahren war.

Einige Regionalzüge sowie der IC über Singen nach Zürich fuhren am Nachmittag wieder den Stuttgarter Bahnhof an, wie ein Sprecher der Bahn mitteilte. Ein Großteil des Fernverkehrs müsse jedoch weiterhin andere Bahnhöfe in Esslingen und Vaihingen/Enz ansteuern.

Die Bahnbetrieb in Stuttgart dürfte noch bis mindestens Mittwochvormittag eingeschränkt bleiben, sagte der Sprecher. Wann die Sperrung komplett aufgehoben werden kann, war demnach am Dienstag noch unklar.

Das Feuer brach laut der Deutschen Bahn um 8.36 Uhr aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es laut Bundespolizei nicht. Nach Angaben der Stadt Stuttgart brannte es unter den Gleisen in einem technischen Bereich.

Starker Rauch zog auf, stieg nach oben und legte sich zunächst über zwei Gleise. Aus Sicherheitsgründen wurden einige Reisende aufgefordert, im Zug zu bleiben. Außerdem wurden die Bahnsteige geräumt.

Fernverkehr-Tickets behalten Gültigkeit

Nach Angaben der Bahn enden und starten die Fernverkehrszüge aus Hamburg Richtung Stuttgart derzeit in Mannheim. Züge aus Paris fahren über Karlsruhe nicht hinaus und enden auch dort. „Die Fernverkehrszüge zwischen Karlsruhe und Nürnberg entfallen“, teilte die Bahn weiter mit. Andere Fernverkehrszüge fahren an Stuttgart vorbei und halten in Esslingen.

Die Regionalverbindungen nach Tübingen, Heilbronn, Pforzheim und Karlsruhe fuhren laut Sprecher am Nachmittag wieder. Mit Verspätungen müsse allerdings weiter gerechnet werden. „Alle anderen Regionalzüge wenden vorzeitig an Vorstadtbahnhöfen. Reisende können dort in die S-Bahn umsteigen“, empfahl die Bahn.

Tickets des Fernverkehrs, die von der Sperrung betroffen sind, behalten demnach ihre Gültigkeit. Sie können bis zum 10. Februar kostenfrei storniert oder nach Störungsende flexibel genutzt werden, hieß es.

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