SG2H feiert Derbysieg und eine rauschende Party

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 Am Ziel: Nach einer langen Saison feiern die Handballer den Titel und den Aufstieg in die Landesliga.
Am Ziel: Nach einer langen Saison feiern die Handballer den Titel und den Aufstieg in die Landesliga. (Foto: Peter Schlipf)
Aalener Nachrichten

SG2H: Kopp, Knauß - Anlauf, Harsch (3/1), Trögele (3), May (2), Eiberger (7/7), Haas (2), Grupp (2), Linsenmaier (1), Böhm (2/1), Strobel (3), Oppold (3), Funk (2).

HSG: Ehresmann, Stanke - Lumpp(2), Göring(1), Rinke (1), Richardon(1), Grohsler (3/1), Eckardt(3), Jäschke, Ludwig(1), Engel(1), Schmied(1), Schoen(1), Ludwig(2).

Am vergangenen Samstag sind die Bezirksliga-Handballer der HSG Oberkochen/Königsbronn zum letzten Spiel der Saison in der Wasseralfinger Talsporthalle zu Gast gewesen. Nachdem die SG Hofen/Hüttlingen vor einer Woche die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga klargemacht hatte, wollte diese auch das Derby unbedingt gewinnen. Die SG2H ließ dem Gast keine Chance und siegte verdient mit 30:17 (16:9).

Die SG2H startete optimal in die Partie. Die ersten drei Treffer gingen auf das Konto der SG2H. Die Abwehr war der SG Hofen/Hüttlingen war von Anfang hellwach und so konnte der ein oder andere Ballgewinn generiert werden. Des Weiteren erwischte der Torhüter-Routinier Thomas Kopp einen guten Tag und nagelte seinen Kasten zu. Beim 8:2 in der 13. Minute bahnte sich für die Gäste aus Oberkochen und Königsbronn ein Debakel an. Kampflos wollte sich die HSG dann doch nicht geschlagen geben und ließ die SG2H wenigstens bis zum Pausenpfiff den Vorsprung nicht mehr weiter ausbauen. Beim Stand von 16:9 wurden die Seiten gewechselt.

Zwölf Minuten Leerlauf

Nach Wiederanpfiff passierte zwölf Minuten lang so gut wie nichts. Die HSG traf zweimal und Hofen/Hüttlingen nur einmal. Das Trainergespann der SG sah sich zu einer Auszeit genötigt, um ihre Schützlinge wieder wachzurütteln. Sie bemängelten, dass ihr Team nicht mehr zu 100 Prozent bei der Sache sei.

Diese Standpauke verfehlte ihr Ziel nicht. Im Angriff wurde wieder konsequenter agiert und so wuchs der Vorsprung kontinuierlich. Das zwischenzeitlich eingewechselte Torhütertalent Knauß tat es seinem erfahrenen Kollegen gleich und wartete ebenfalls mit zum Teil spektakulären Paraden auf. Die HSG hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen und letztlich siegten die Männer vom Kappelberg und aus dem Kochertal hochverdient mit 30:17. Die SG Hofen/Hüttlingen beendet somit mit 40:4 Punkten die Saison souverän als Meister. Mit durchschnittlich 22,3 Gegentoren pro Spiel stellte die SG die zweitbeste Abwehr der Liga. Die SG traf durchschnittlich 29,7 mal pro Spiel, was mit Abstand den Bestwert der Liga darstellt.

SG2H: Kopp, Knauß - Anlauf, Harsch (3/1), Trögele (3), May (2), Eiberger (7/7), Haas (2), Grupp (2), Linsenmaier (1), Böhm (2/1), Strobel (3), Oppold (3), Funk (2).

HSG: Ehresmann, Stanke - Lumpp(2), Göring(1), Rinke (1), Richardon(1), Grohsler (3/1), Eckardt(3), Jäschke, Ludwig(1), Engel(1), Schmied(1), Schoen(1), Ludwig(2).

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