SG2H-Damen machen den Gegner stark

Lesedauer: 3 Min
Die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen machten zu viele Fehler und verlieren am Ende deutlich.
Die Handballerinnen der SG Hofen/Hüttlingen machten zu viele Fehler und verlieren am Ende deutlich. (Foto: Archiv: Peter Schlipf)

SG2H: Tamara Huttenlauch, Kathrin Bleier (6/1), Mara Schröder (2), Sarah Scheuermann, Elena Rau (2/1), Jana Sauter (2), Melanie Enenkel (1/1), Carolin Häußler (1), Mona Bauer (3/1), Anna Rieger, Angelika Titze (6).

Die Handball-Württembergliga-Damen der SG Hofen/Hüttlingen haben bei der HSG Fridingen/Mühlheim eine bittere Niederlage eingesteckt. Zu Gast beim Tabellensechsten fanden die Damen der SG2H überhaupt nicht ins Spiel und traten nach der 23:39 (12:20)-Pleite völlig geknickt die Heimreise an.

Die ersten zehn Minuten der Partie gestalteten sich relativ ausgeglichen. Beide Mannschaften waren gleichauf, sodass sich keine deutlich absetzen konnte. Bei einem Spielstand von 9:7 für die HSG und gleichzeitiger Zwei-Minuten-Strafe auf Seiten der SG2H nutzten die Gastgeberinnen allerdings die numerische Überzahl und erzielten vier Treffer in Folge (13:7).

Diesen Vorsprung bauten sie bis zur Halbzeit auf acht Tore aus (20:12). Der Spielstand lässt vermuten, dass Fridingen/Mühlheim der SG2H deutlich überlegen war. Allerdings waren es die Damen aus Hofen/Hüttlingen selbst, die ihren Gegner an diesem Samstag stark machten.

Fehler begünstigen Vorsprung

Eine überaus löchrige Abwehr, viel zu schnelle, unüberlegte Abschlüsse und Pech am Siebenmeterpunkt auf Seiten der SG2H begünstigten den enormen Vorsprung der Gastgeberinnen ungemein. Für die zweiten 30 Minuten nahmen sich die Hofen/Hüttlingerinnen vor, das Spiel nicht frühzeitig als Niederlage abzuhaken, sondern mit vereinten Kräften dagegenzuhalten. Doch der krankheitsbedingte Ausfall von Lisa-Marie Hirzel war in der Abwehr nicht ausreichend zu kompensieren. Schlimmer noch als in der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen Tor für Tor erzielen.

Ziemlich schnell war klar, dass der benötigte Ruck, um dieses Spiel doch noch drehen zu können, an diesem Tag nicht durch das Team um Trainer Adi Bleier ging. Bei einem Spielstand von 39:23 ertönte dann der erlösende Abpfiff. Diese schwache Leistung gilt es nun schnell aus den Köpfen zu bekommen, da am Samstag der Tabellenführer HSG Leinfelden-Echterdingen anreist.

SG2H: Tamara Huttenlauch, Kathrin Bleier (6/1), Mara Schröder (2), Sarah Scheuermann, Elena Rau (2/1), Jana Sauter (2), Melanie Enenkel (1/1), Carolin Häußler (1), Mona Bauer (3/1), Anna Rieger, Angelika Titze (6).

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen