Serie von Betrugsversuchen reißt nicht ab

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 Enkeltrickbetrüger und falsche Polizeibeamte waren bislang äußerst erfolgreich. Die Polizei warnt vor diesen Maschen.
Enkeltrickbetrüger und falsche Polizeibeamte waren bislang äußerst erfolgreich. Die Polizei warnt vor diesen Maschen. (Foto: Arno Burgi)
Aalener Nachrichten

Die Serie von Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte und dem sogenannten „Enkeltrick“ nimmt nicht ab. In der vergangenen Woche wieder eine Vielzahl von Anrufen durch solche Betrüger im gesamten Präsidiumsbereich. So gingen bei der Polizei seit Montag knapp 40 Anzeigen, überwiegend aus dem Ostalbkreis und dem Rems-Murr-Kreis aber auch aus dem Landkreis Schwäbisch Hall, über Anrufe von falschen Polizeibeamten ein.

Dabei werden vor allem ältere Bürger angerufen, um an ihr Vermögen oder Wertgegenstände zu gelangen. Oftmals geben sich die Betrüger am Telefon als Kriminal- oder Polizeibeamte aus und informieren die angerufene Person über einen erfundenen Einbruch in der Nachbarschaft. Bei der angeblichen Festnahme der Täter sei eine Notiz mit der Anschrift des Angerufenen aufgefunden worden. Um zu verhindern, dass die Einbrecher bei ihr ebenfalls zuschlagen, wird die Person daher aufgefordert, ihr gesamtes Bargeld und Vermögensgegenstände an die Polizei zur sicheren Verwahrung zu übergeben. Dazu werde ein Kollege oder eine Kollegin beauftragt, die vereinbarten Wertgenstände an einem vereinbarten Ort oder auch zu Hause abzuholen.

Bei der Enkeltrick-Masche geben sich die Betrüger am Telefon als Verwandte, meist Kinder oder Enkelkinder der Betroffenen, aus. Sie geben an, dringend eine hohe Geldsumme zum Beispiel für einen Hauskauf oder eine Notlage zu benötigen. Auch hier wird angekündigt, dass das Geld von einem Notar oder einem Freund abgeholt wird.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Aalen konnten Enkeltrickbetrüger in diesem Jahr bereits eine Summe von rund 505 000 Euro erbeuten, in Fällen des Betrugs durch falsche Polizeibeamte beziffert sich der Schaden auf etwa 565 000 Euro.

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