Seniorenresidenz ist ein großer Baustein in der sozialen Infrastruktur

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 Eberhard Schwerdtner (am Rednerpult), erster Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Aalen, konnte viele Gäste bei der Seniorenresi
Eberhard Schwerdtner (am Rednerpult), erster Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Aalen, konnte viele Gäste bei der Seniorenresidenz im Heimatwinkel begrüßen. (Foto: Markus Lehmann)
Freier Mitarbeiter

Die DRK-Seniorenresidenz im Heimatwinkel in Unterrombach ist am Donnerstag mit einem großen Festakt eingeweiht worden. Es ist das siebte Seniorenheim des Kreisverbands Aalen. Das dreigeschossige Gebäude hat Platz für bis zu 56 Bewohner, beherbergt Praxen, die Hofherrnapotheke und eine Filiale der Kreissparkasse Ostalb. Alle Festredner waren sich einig: Mit der Seniorenresidenz ist ein wichtiger Knotenpunkt in der sozialen Infrastruktur entstanden.

Es war ein Festakt mit allem, was dazugehört: Schöne Geigenmusik, Imbiss, ökumenische Segnung, Schlüsselübergabe und so viele Gäste, dass der eigentlich ziemlich große Eingangsbereich fast aus allen Nähten platzte. Viele Amts- und Würdenträger, Ehrenamtliche und Vertreter aus der lokalen und überregionalen Politik waren gekommen. Unter den Festrednern waren die Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU) und Leni Breymaier (SPD) sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Andreas Götz, und Lorenz Merz, seit dem vergangenen Samstag Ehrenpräsident des DRK-Landesverbandes, und Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner.

Vielleicht, grüßte der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands, habe man angesichts der vielen Gäste den Empfangsbereich zu klein gebaut. Dieses „wunderschöne Haus“, so Eberhard Schwerdtner, geplant vom Architektenbüro Kayser, werde sicher ein ganz besonderes Domizil für die Bewohner. Der Kreisverband sei sehr glücklich, dass die Stadt Aalen, aber auch die Grundstückseigentümer vor etwas mehr als zwei Jahren diesen Platz verkauft hätten. Pflegebedürftige Senioren könnten hier sehr gut wohnen, es konnte aber auch eine Dienstleistungsebene geschaffen werden. Das Haus füge sich sehr gut in die Landschaft am Rombach ein und erlaube auch Möglichkeiten wie etwa einen Marktbesuch. Für Pflege und Betreuung hätte man gut ausgebildetes und hoch motiviertes Personal gewinnen können.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler betonte, man brauche in einer Gesellschaft im demografischen Wandel solche Häuser, vor allem solche mit so einem „wunderbaren Mix“ an Mietern. Das sei „beispielgebend“. Zudem sei es architektonisch sehr gelungen. Häuser wie diese seien das „soziale Gesicht einer Gesellschaft“. Rentschler hatte auch daran erinnert: „Es gab Streit im Vorfeld.“ Aber man dürfe sich auch nicht von jedem Protest ablenken lassen.

Für Landrat Klaus Pavel spielen solche sozialen Strukturen eine wichtige Rolle: Der Ostalbkreis könne mit einer ausgezeichneten Infrastruktur aufwarten. Solch ein Haus sei das Herzstück in der sozialen Infrastruktur der Weststadt und nicht nur für sie eine echte Bereicherung.

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