Science Center Explorhino feiert den ersten Geburtstag

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 Jede Menge los war an den Basteltischen. „Planeten und Raketen“ hieß die Geburtsparty zum Einjährigen des Science Centers Explo
Jede Menge los war an den Basteltischen. „Planeten und Raketen“ hieß die Geburtsparty zum Einjährigen des Science Centers Explorhino. (Foto: Markus Lehmann)
Freier Mitarbeiter

Was für ein fröhliches Gewusel und ein begeisterter junger Forschergeist: Zum ersten Geburtstag des Science Centers Explorhino sind schon am Sonntagmorgen Hunderte Kinder mit Mama, Papa und Geschwistern ins Mitmachmuseum geströmt, um sich an über 120 interaktiven Experimentierstationen auszutoben. „Planeten und Raketen“ hieß der Aktionstag und dieses Thema schien bestens anzukommen.

Vor dem Eingangsbereich schossen am noch schönen Sonntagmorgen die jungen „Piloten“ ihre selbst gebastelten Raketen in den blauen Himmel. Per Druck mit dem Fuß auf eine Gummi-Wärmeflache für den absolut umweltfreundlichen Antrieb. Manche schafften es nur ein kurzes Stück, andere flogen erstaunlich weit. Aber natürlich nicht bis zum drittgrößten Planeten in unserem Sonnensystem, dem Uranus, der auf einer Infotafel vorgestellt wurden. So wie die anderen Planeten Jupiter oder Saturn im Innenbereich. Für den Uranus mit seiner mittleren Temperatur von minus 197 Grad wären die jungen Astronauten ohnehin nicht warm genug angezogen gewesen.

Roboter für eine Marsmission

Zu erleben und zu experimentieren gab es einiges: Es wurden Roboter für eine Marsmission programmiert, Raketenautos mit Turboantrieb gebastelt, man konnte die Kräfte einer Stickstoffrakete erleben, der Sonne ihre Geheimnisse entlocken oder eine „Lunula“ basteln, einen römischen Mondschmuck, wie er in Aalen gefunden wurde und demnächst im neuen Limesmuseum zu sehen ist. Ganz irdisches „Mondgestein“ zeigte Ulrich Sauerborn vom Urwelt- und Limesmuseum. Nämlich Suevit, Zeuge einer unvorstellbaren Naturkatastrophe, als vor ungefähr 14,7 Millionen Jahren ein etwa einen Kilometer großer Meteorit ins heutige Ries einschlug.

Im März vergangenen Jahres war das interaktive Museum mit seinen Schwerpunkten auf magnetischen Kräften, Elektrizität, unsichtbarem Licht, Akustik und Physik eröffnet worden. Es geht darum, die Phänomene der Naturwissenschaften und verblüffende Experimente spielerisch zu erleben. Und das Science Center scheint sehr gut anzukommen.

Während sein Sohn sich gerade als sehr begabter Raketenbauer erweist, erklärt beispielsweise der Vater, dass er eine Jahreskarte fürs Explorhino gekauft hat und sie schon viermal da waren. „Es ist nie langweilig“, so die Quintessenz.

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