Schwimmen: Ryan Newman knackt Vereinsrekord

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 Ryan Newman stark aufgelegt.
Ryan Newman stark aufgelegt. (Foto: Morassi)
Aalener Nachrichten

Zwölf Schwimmer der Aalener Sportallianz sind in die Heimat ihres Trainers Peter Rothenstein, ins hessische Wiesbaden gereist. Dort fand für drei Tage ein weiterer Test- und Qualifikationswettkampf für das Team statt. Zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe in den nächsten Wochen, diente am Anfang der Herbstferienwoche zudem ein intensives dreitägiges Trainingslager im Aquarena in Heidenheim und zusätzlichem Krafttraining. Durch diese hohe Trainingsbelastung wurde in Wiesbaden wenig Bestleistungen erzielt. Jedoch knackte Ryan Newman erneut einen Vereinsrekord und stand im Endlauf über 100 Meter Rücken.

Ryan Newman drückte den Vereinsrekord über 800 Meter Freistil um 25 Sekunden und blieb knapp über neun Minuten. Der neue Rekord steht nun bei 9:05,97 Minuten. Im Vorlauf über 100 Meter Rücken blieb er nur wenige Zehntel über seiner Bestzeit und belegte Platz vier im Jahrgang 2002. Ebenfalls als Vierter stieg er nach seiner Finalteilnahme aus dem Wasser. Über 200 Meter Rücken blieb die Uhr bei 2:16,59 Minuten hängen. Dies ist seine zweitbeste geschwommene Zeit über die Langstrecke Rücken. Seine weiteren Zeiten, bei insgesamt acht Starts, waren 50 Meter Rücken in 28,28 Sekunden, 50 Meter Freistil in 25,31 Sekunden, 200 Meter Freistil in 2:02,47 Minuten und 100 Meter Freistil in 56,04 Sekunden mit Platzierungen unten den Besten Zehn.

Morassi mit Medaillen-Set

Ein Medaillen-Set nahm Carolin Morassi mit nach Hause. Über die lange 400 Meter Lagendistanz war sie ungeschlagen und gewann in 4:57,37 Minuten, knapp zwei Sekunden über ihrer Bestzeit, Gold. In Wiesbaden schwamm sie in der offenen Wertung auf Platz zwei über 200 Meter Rücken und 200 Meter Schmetterling. Vielseitig ist sie unterwegs, denn sie nahm auch über 200 Meter Freistil eine Bronzemedaille entgegen. Immer am Podest vorbei auf Platz vier schwamm sie über ihre 100 Meter Strecken-Schmetterling, Freistil und Lagen. Bestzeit gab es über 50 Meter Freistil in 27,34 Sekunden.

Mit Silber und zweimal Bronze und zwei Bestzeiten beendete Vivien Jocham ihren Wettkampf. Deutlich unter 4:50 Minuten blieb sie über 400 Meter Freistil und freute sich über 4:46,91 Minuten über die mittlere Freistildistanz. Über 100 Meter Freistil verbesserte sie sich um vier Zehntel und hat nun ihre Rekordmarke bei 1:03,40 Minuten stehen. Als Freistil- und Schmetterlingsschwimmerin schwamm sie alle möglichen Streckenlängen über diese beiden Schwimmstile und landete bei den 15-jährigen über die harten 200 Meter Schmetterling auf Platz drei und hatte ebenfalls acht Starts auf dem Programm.

Schiele verbessert sich

Darija Schiele, die zweitjüngste im ASA-Team freute sich über Silber und Bestzeit auf der langen 200 Meter Rückenstrecke. Ihre Bestzeit unterschwamm sie um 2,5 Sekunden und sie steht nun bei 2:31,63 Minuten. Viermal verbesserte sie ihre eigenen Hausrekorde und schrammte zweimal am Podest auf Platz vier bei den 14-jährigen vorbei. Die 100 Meter Freistil-Bestzeit steht nun bei 1:04,52 Minute. Jeweils zum ersten Mal schwamm sie unter 32 Sekunden auf 50 Meter Rücken in 31,95 Sekunden und 50 Meter Schmetterling in 31,83 Sekunden. Rückenschwimmerin Shannon Newman holte sich den dritten Platz bei den 17-jährigen und steigerte ihre Bestzeit über 100 Meter Freistil um knapp eine Sekunde auf 1:03,93 Minute. Platz fünf gab es über 200 Meter Rücken in einer guten Zeit von 2:29,72 Minuten.

Die jüngste Aalenerin Elena Perez-Kelke belegte im Jahrgang 2006 in neuer Bestzeit von 1:19,07 Minute Platz vier über 100 Meter Rücken. Bei sieben Starts über Kraul- und Freistilstrecken hatte sie am Ende vier neue Bestmarken aufgestellt. 50 Meter Freistil in 31,01 Sekunden, 400 Meter Freistil in 5:36,75 Minuten und über die lange Freistildistanz 800 Meter schlug sie nach 11:44,72 Minuten an. Eine Steigerung um eineinhalb Minuten. Ihre zwei Jahre ältere Schwester Ana Perez-Kelke, ebenfalls auf den Freistil- und Rückenstrecken zu Hause, schwamm im Wiesbadener Becken drei Bestzeiten und platzierte sich im Jahrgang 2004 immer unter den ersten Sieben. Platz 5 jeweils über 100 Meter und 400 Meter Freistil in 1:04,10 Minute und um drei Sekunden schneller die 400 Meter Freistil mit 4:55,06 Minuten .

So schnell war Vanessa Dambacher noch nie. Nach 2:11,17 Minuten über 200 Meter Freistil und sie stieg als Fünfte im Jahrgang 2003 freudig aus dem Becken. Den gleichen Platz belegte sie über 100 Meter Freistil in 59,69 Meter und auf der Vielseitigkeitsstrecke 100 Meter Lagen in 1:09,68 Minute. Bei ihren sieben Starts landete sie immer unter den Besten Zehn. Anaise Pecher wurde Sechste in neuer Bestleistung über 400m Freistil und stellte bei 8 Starts noch drei weitere Bestleistungen auf.

Für Anna-Marie Grasser lief es über die 400 Meter Freistilstrecke gut, hier schwamm sie deutlich unter ihrer alten Bestleistung. Bei ihren sieben Starts kamen noch vier neue eigene Rekorde hinzu. Miguel Morgado stand dieses Mal nicht als Trainer der Mannschaft am Beckenrand, sondern sprang fünfmal ins Wasser und kam sehr nah an seine Bestzeiten ran. Golo Böhme wurde in der offenen Klasse gewertet und schwamm auf Mittelfeldplätze.

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