Nach dem Heimsieg zuletzt, hat es für Schwabsberg in der Fremde kein Erfolgserlebnis gegeben.
Nach dem Heimsieg zuletzt, hat es für Schwabsberg in der Fremde kein Erfolgserlebnis gegeben. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Ein Spiel zum Vergessen. Schwabsberg nach zwei Siegen in Folge, einem Top-Ergebnis zuhause reiste erwartungsvoll in die Oberpfalz und musste enttäuscht den Heimweg nach Rainau antreten. Einzig Stephan Drexler konnte sein Leistungsniveau auf fremdem Terrain gegen Amberg zeigen und war mit 640 Kegel bester seiner Mannschaft. Der Ex-Schwabsberger Bernd Klein erspielte die Tagesbestleistung von 646 Kegeln.

Mit der gleichen Aufstellung wie zuhause gegen Breitengüßbach ging man in die Partie. Das Start-Duo Michael Schlosser und Mike Kell wurden auf Milan Wagner und Matthias Hüttner gesetzt. Schlosser spielte ausgeglichen in Sätzen, musste jedoch den Punkt an Wagner mit 573:559 abgeben. Kell kam überhaupt nicht auf den Amberger Bahnen zurecht und wurde nach 60 Wurf durch Daniel Süss ersetzt. Auch sie spielten nach Sätzen unentschieden, verloren jedoch nach Kegeln deutlich 563:517. Zwischenstand nach dem ersten Drittel 2:0 und 60 Kegel Rückstand.

Im zweiten Drittel stellten die Rainauer Michael Niefnecker gegen Jan Hautmann und Stephan Drexler gegen Maximilian Hufnagel. Niefnecker und Drexler begannen furios, holten die ersten beiden Sätze und ließen den Rückstand auf elf Kegel schrumpfen. Die zweite Hälfte diese Durchganges wurde dann von den Ambergern bestimmt, die zurückschlugen und den Satzausgleich herstellen konnten. Niefnecker verlor sein Spiel mit 596:577, während Drexler den ersten Punkt für Schwabsberg erspielen konnte (618:640) Nach 1:3-Punkten und fehlenden 57 Kegeln lag die Hoffnung auf Daniel Beier und Stefan Zürn, die gegen Bernd Klein und Michael Wehner das Spiel noch drehen sollten. Ein gut ins Spiel kommender Klein dominierte Beier vom ersten Wurf an und gewann deutlich 4:0 mit 646:565 Kegeln. Sein Partner Zürn konnte gegen das Duo Wehner (Amberg wechselte nach 90 Wurf Thomas für Michael) dagegen halten, erspielte 1:3 Gewinnsätze und den zweiten Punkt für Schwabsberg (531:563). Endstand 6:2 (3527:3421). „Mit unserer Gesamtleistung können wir in keinster Weise zufrieden sein, außer Stephan war keiner nur annähernd an seinem Leistungsniveau“, analysierte Schwabsbergs Teamchef Reinhard Prickler.

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