Schwabsberg im Achtelfinale

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 Der KC klatscht ab.
Der KC klatscht ab. (Foto: KC Schwabsberg)
Aalener Nachrichten

Mit einem Feuerwerk starteten die Bundesliga-Kegler des KC Schwabsberg in Hirschau die Pokal-Partie. Am Ende stand ein 6:2 für Schwabsberg und 3660:3629 Kegeln auf der Anzeige, der Einzug in das Achtelfinale war geglückt.

Mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen von Beier (661) und Drexler (664) setzten beide ein Ausrufezeichen am Monte Kaolino, ehe sich die Oberpfälzer in der zweiten Hälfte dagegen stemmten. Mit zwei Einzelbahnrekorden 187 und 361 startete Drexler fulminant für Schwabsberg. Nach einer langen Durststrecke ohne Erfolg in der Fremde war dies die Bestätigung dass man auch auswärts gewinnen kann. Mit einer sehr offensiv aufgestellten Truppe um Mannschaftsführer Stephan Drexler konnten zur Hälfte zwei Mannschaftspunkte und ein Vorsprung von 118 Kegeln erspielt werden. Die Hirschauer starteten mit Oettl, Immer und Baumer die Begegnung, Schwabsberg stellte Arnold, Drexler und Beier dagegen. Arnold kam nicht richtig ins Spiel und verlor gegen Oettl 3,5:0,5 (600:565).

Heft des Handelns in der Hand

Drexler nahm von der ersten Kugel an das Heft des Handelns in die Hand und ließ Immer keine Chance beim 4:0 (664:575). Beier tat dies seinem Mannschaftskameraden gleich und gewann auch deutlich mit 3:1 (661:597) gegen Baumer. Nun lag es am Schlusstrio die gute Ausgangssituation zu nutzen und den möglichen ersten Auswärtserfolg zu erringen. Brachtel nahm die Herausforderung glänzend an, startete mit einer 172er Bahn und holte den dritten Mannschaftspunkt für Schwabsberg bei Satzgleichstand 2:2 und 624:606 Kegeln. Schlosser traf auf Krieger, den Besten der Hirschauer. Nach 66 Kugeln und auf Schlagdistanz agierend musste er jedoch verletzungsbedingt durch Prickler ersetzt werden, das nutzte der Hirschauer mit 351 Kegeln auf den Schlussbahnen aus und gewann mit 4:0 Satzpunkt und 650:543 Kegeln.

Dadurch schrumpfte der Kegelvorsprung zusammen. Der dritte im Bunde Stefan Zürn ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erspielte den vierten Mannschaftspunkt für Schwabsberg mit drei Handneunern auf den letzten vier Würfen. Er gewann das ausgeglichene Spiel gegen Rösch mit zwei Kegels Vorsprung 603:601. „Wir haben gezeigt, dass wir auch auswärts gewinnen können, denn die schwache Auswärtsleistung in Staffelstein hat uns alle gewurmt und wir konnten Wiedergutmachung betreiben“, erklärte Kapitän Stephan Drexler.

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