Timo Hehl steuerte 581 Kegel zum Sieg der Schwabsberger bei.
Timo Hehl steuerte 581 Kegel zum Sieg der Schwabsberger bei. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Eine sehenswerte Kegel-Bundesligapartie mit extrem hohem Unterhaltungswert gab es am vergangenen Samstag zwischen dem KC Schwabsberg und dem FEB Amberg zu bestaunen. Großen Anteil, dass das so war hatten dabei auch die Gäste aus der Oberpfalz. In Schwabsberg hat man gut daran getan, die FEBler im Vorfeld nicht zu unterschätzen, denn mit 3633 Kegeln lieferten die Bayern eine wirklich famose Leistung ab. Dass es am Ende dann doch nicht zum insgeheim erhofften Punktgewinn reichte lag, um es auf den Nenner zu bringen, an Schwabsbergs „neuer“ Heimstärke. Endstand: 6:2-Gesamtpunkte, 3747:3633 Kegel, 15,5:8,5 Satzpunkte für den KC Schwabsberg.

Auf heimischem Geläuf hatten sich die Ostwürttemberger bislang nahezu ausnahmslos von ihrer Zuckerseite gezeigt. Die Marke von 3700 Kegeln fest im Blick. So auch diesmal, wobei man diese mit 3747 Kegeln erneut deutlich hinter sich lassen konnte. Dennoch hielt Amberg bis ins Schlussdrittel die hohe Schlagzahl mit. Als dann allerdings Manuel Lallinger und Damir Cekovic den Druck noch einmal erhöhten und auf und davon zogen, mussten die Gäste den erforderlichen Tribut zollen.

Engagierte Gäste

Obwohl für die Hausherren sogar ein besseres Ergebnis als ein 6:2 drin gewesen wäre, kommt man nicht umhin festzustellen, dass das der engagierten Leistung der Gäste keinesfalls gerecht geworden wäre. „Amberg hat erwartungsgemäß alles daran gelegt sich den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern und sich mit allem was sie hatten gegen eine Niederlage gestemmt.

Wir konnten unser Vorhaben, uns vor heimischem Publikum mit einer ansprechenden Leistung für die Niederlage in Bamberg zu revanchieren, 1:1 umsetzen. So kann es in den verbleibenden Spielen gerne weitergehen“, erklärte Cekovic. Vorbildlich in Sachen Einstellung und gepaart mit der notwendigen Vollstreckermentalität präsentierte sich zum wiederholten Mal Schwabsbergs Kapitän Reiner Buschow. Die Art und Weise wie der Matthias Hüttner, die Nummer eins der Gäste, in die Knie zwang war schon beeindruckend. Scheinbar beliebig wartete Buschow in den spielentscheidenden Phasen mit Handneunern auf und hielt so Hüttner stets auf Distanz. Mit 622 Kegeln zeigte dieser eine wirklich ausgezeichnete Leistung. Zu erben gab es für ihn aber dennoch nichts. Mit 4:0-Gewinnsätzen, wobei jeder für sich hart umkämpft war, entschied der Schwabsberger Kapitän mit überragenden 654 Kegeln das sehenswerte Match zu seinen Gunsten.

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