Schreiner-Innung feiert 30 neue Gesellen

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30 Gesellen waren in Aalen vor Ort um ihre Gesellenbriefe übergeben zu bekommen und ihre Werke auszustellen.
30 Gesellen waren in Aalen vor Ort um ihre Gesellenbriefe übergeben zu bekommen und ihre Werke auszustellen. (Foto: Dorothea Halbig)
Dorothea Halbig

Die Schreiner-Innungen Ostalb und Heidenheim haben am Sonntag in die Cafeteria am Schulzentrum in Aalen eingeladen. Hier wurden die Gesellenstücke im Schreinerhandwerk gezeigt und die mit der Ausbildung verbundenen Preise und Belobigungen für die besten Absolventen verliehen. Außerdem wurde der Josef-Leicht-Preis vergeben.

Der Schulleiter der Technischen Schule Aalen, Vitus Rieck freute sich sehr über die erneute Ausstellung der Handwerkskunst. Auch erwähnte er die tolle Ausstattung der Werkstätten an der Schule in Aalen. Für sein besonderes soziales Engagement bedanke er sich mit einem speziellen Preis bei Johann Schuster, der bei der Schreinerei Gerhard Fürst in Ellwangen ausgebildet wurde. Schuster absolvierte gemeinsam mit Catharina Paulus und Andreas Schmid die Gesellenprüfung mit der Bestnote 1,9 und erhielt eine Belobigung des Gestaltungswettbewerb für sein modernes Flurmöbel.

Mehrere Gesellen erhalten Belobigungen für ihre Möbel

Auch Raphael Köhler, dessen Ausbildungsbetrieb die Schreinerei Martin Hertlein im Josefstal war, erhielt eine Belobigung für die Gestaltung seines Gesellenstücks aus Nussbaum. Eine Anerkennung im Gestaltungswettbewerb ging außerdem an Andreas Schmid, der bei der Schreinerei Kopp in Wasseralfingen lernte.

Wolfgang Seybold, Obermeister der Schreiner-Innung Heidenheim, und Lorenz Gschwinder, Obermeister der Schreiner-Innung Ostalb, begrüßten und beglückwünschten alle Gesellen zur Wahl ihres kreativen, nachhaltigen Berufs.

Dr. Eberhard Kienzle, Präsident des Rotary Club Schwäbisch Gmünd hatte die Ehre, den Josef-Leicht-Preis an zwei Gesellen der Schreiner-Innung Ostalb vergeben zu können. Den ersten Platz belegte hier Andreas Schmid mit seinem Hängeschrank aus Räuchereiche mit einer modernen, dunklen Oberfläche. Den zweiten Platz machte Raphael Köhler, der sich bei der Arbeit an seinem Sideboard mit der dreidimensional herausgearbeiteten Oberfläche die Hand verletzt hatte.

Dass diese Verletzungen aber nicht die Regel sind betonte Schulleiter Rieck und erklärte, dass die Auszubildenden drei Maschinenkurse haben, die einen sicheren und gewissenhaften Umgang mit den Arbeitsgeräten eines Schreiners sichern sollen.

Die CAD-Zusatzqualifikation erreichten: Fabian Blümle, Andreas Schmid, Johann Schuster, Catharina Paulus, Leon Vitzthum, Thiemo Balcerowicz, Sarah Binzler, Marc Eigner, Victor Geiger, Adrian Grundmann, Raphael Köhler, Marc Köpf, Christian Schieb, Andreas Vogt, Nicola Franke.

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