Schon jetzt über 70 Bewerber für 35 Bauplätze

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 Wenn alles gut geht, könnte es bereits im kommenden Jahr mit der Bebauung im zweiten Teil des Gebiets „Krautgarten/Birkenmahd“
Wenn alles gut geht, könnte es bereits im kommenden Jahr mit der Bebauung im zweiten Teil des Gebiets „Krautgarten/Birkenmahd“ in Ebnat losgehen. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Was lange währt, wird endlich gut: Der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung des Gemeinderats hat den Bebauungsplan für den zweiten Abschnitt des Baugebiets „Krautgarten/Birkenmahd“ in Ebnat auf die Zielgerade gebracht. Sehr zur Freude des Ebnater Ortsvorstehers und Stadtrats Manfred Traub (CDU). Schließlich sei die Stadt per Eingemeindungsvertrag dazu verpflichtet, „in Ebnat laufend Bauland zur Verfügung zu stellen“, wie er meinte.

Es sei höchste Zeit, dass man hier loslegen könne, so Traub, die Leute warteten schon lange darauf.

Baubürgermeister Wolfgang Steidle einnerte daran, dass der erste Teil des Gebiets „Krautgarten/Birkenmahd“ schon lange bebaut sei. „Die Kinder, die dort aufgewachsen sind, sind ja fast schon im Erwachsenenalter“, wie Steidle scherzhaft bemerkte. Der zweite Teil des Baugebiets, der nun angegangen wird, ist laut Steidle viergeteilt: Drei Abschnitte sind als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen, ein Abschnitt wegen des nahen Gewerbes als Mischgebiet. Wenn alles glatt laufe, so Steidle weiter, könne man 2019 mit der Realisierung des zweiten Abschnitts beginnen. Dass der schon jetzt äußerst begehrt sei, ließ Steidle nicht unerwähnt: Ohne Ausschreibung gebe es für die rund 35 dort vorgesehenen Bauplätze bereits jetzt über 70 Interessenten.

In seiner letzten Sitzung hatte der Ebnater Ortschaftsrat noch Änderungswünsche für „Krautgarten/Birkenmahd“ II beschlossen, die vor allem die zulässigen Dachformen und Dachneigungen betreffen. Diesen Änderungswünschen folgte nun auch der Ausschuss.

Den Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan muss nun der Gemeinderat in seiner Sitzung am 22. November fassen. Erst nach der üblichen Auslegungsfrist mit der Möglichkeit, Stellungnahmen dazu abzugeben, kann der Bebauungsplan als Satzung dann beschlossen werden.

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