Schmetterlinge statt Bier: Weg für Wildblumenwiese ist geebnet

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Wenn die Tauben nicht alles vorher wegfressen, könnte es in der Aalener Innenstadt bald viele schöne Schmetterlinge geben.
Wenn die Tauben nicht alles vorher wegfressen, könnte es in der Aalener Innenstadt bald viele schöne Schmetterlinge geben. (Foto: Thorsten Vaas)
Redakteurin/DigitAalen

Der Weg für eine Wildblumenwiese, die spätestens zum Startschuss der Sommeraktion des Innenstadtvereins Aalen City aktiv am 29. Juni auf dem Areal des ehemaligen Stadtbiergartens blühen und unter anderem Schmetterlinge anziehen soll, ist geebnet. Die Arbeiten von Kurt Gläss, Inhaber des gleichnamigen Aalener Garten- und Landschaftsbaubetriebs, sind abgeschlossen.

Am Dienstag wurde auch der Bauzaun entfernt, der seit der Schließung des Stadtbiergartens das Areal umzäunte. An dessen Stelle werden Mitarbeiter des Bauhofs für die Zeit der Sommeraktion einen Holzzaun anbringen, sagt Citymanager Reinhard Skusa. Damit soll aus Sicherheitsgründen verhindert werden, dass Besucher die Wiese betreten. Neben Blumenkübeln sollen hier während der Sommeraktion auch Sitzbänke installiert werden.

Die Tauben könnten noch alles zerstören

Während Gläss Angst davor hat, dass die Eisheiligen einer blühenden Pracht einen Strich durch die Rechnung machen, ist Skusa vielmehr in Sorge, dass die Stadttauben die teuren gesäten Samen nach und nach auffressen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn alles gut läuft, wird die Brache in der Helferstraße in den nächsten Wochen zu einer blühenden Oase, auf die sich nicht nur die Besucher freuen, sondern auch die umliegenden Nachbarn der Havanna Bar, des BBs, des Hobels und des Modeladens Louise.

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