„Schienenverkehr in der Region stärken“

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 Antrittsbesuch des neue Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, im Aalener Landratsam
Antrittsbesuch des neue Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, im Aalener Landratsamt: Unser Bild zeigt von links den Ellwanger Bürgermeister Volker Grab, den ehemaligen Sonderbevollmächtigten der DB und Vorsitzenden des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, Georg Brunnhuber, Thorsten Krenz, Landrat Klaus Pavel, Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler, den Leiter des Rechts- und Ordnungsamts der Stadt Schwäbisch Gmünd, Gerd Hägele, und den Verkehrsdezernenten des Ostalbkreises, Thomas Wagenblast. (Foto: Landratsamt Ostalbkreis)
Aalener Nachrichten

Der neue Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, ist bei seinem Antrittsbesuch im Ostalbkreis im Aalener Landratsamt mit Landrat Klaus Pavel und Vertretern der Großen Kreisstädte der Region zu einem Austausch über die wichtigsten Schienenprojekte zusammengetroffen. Pavel gab dabei die im Ostalbkreis reichlich vorhandene Kritik an der Bahn an Krenz weiter

Pavel hob zunächst die Bedeutung des Verkehrsträgers Schiene für den Ostalbkreis und die gesamte Region Ostwürttemberg hervor: „Der Schienenverkehr in der Region muss gestärkt werden, dies gilt für den Fernverkehr auf der Achse Stuttgart-Nürnberg und darüber hinaus. Dies gilt aber auch für wichtige Infrastrukturprojekte auf der Remsbahn, der Jagstbahn, der Riesbahn und der Brenzbahn“, machte der Landrat deutlich.

Jeden Tag Beschwerden

Eine dringende Bitte der kommunalen Seite an die Bahn war, für mehr Pünktlichkeit und Schnelligkeit zu sorgen. Laut Landrat Pavel würden nahezu jeden Tag diesbezüglich Klagen von Bürgerinnen und Bürgern an den Kreis gerichtet. Der neue Bahnbevollmächtigte Thorsten Krenz sagte zu, sich dieser Punkte anzunehmen. Er bot eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der kommunalen Seite und der Bahn an, um die gemeinsamen Projekte erfolgreich vorantreiben zu können.

Im Einzelnen wurden von Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler Infrastrukturprojekte wie die Umsetzung der Beseitigung des Bahnübergangs Walkstraße, der Bau des Bahnhalts Aalen-West, die Realisierung des Stegs über die Bahngleise am Hauptbahnhof und die Stärkung der Zugangebote in alle vier Richtungen rund um das Schienendrehkreuz Aalen angesprochen.

Von Bürgermeister Volker Grab aus Ellwangen wurde die Ertüchtigung des Bahnhofs mit Blick auf die Gartenschau 2026 in Ellwangen angesprochen. Dazu wurde auf Fachebene ein Gespräch in Stuttgart vereinbart.

Für die Stadt Schwäbisch Gmünd machte sich der Leiter des Rechts- und Ordnungsamts, Gerd Hägele, für ein Fortbestehen eines personenbedienten Serviceangebotes im Bahnhof in Schwäbisch Gmünd stark. In diesem Zusammenhang wurde auch der Online-Verkauf von „OstalbMobil“-Fahrkarten über die App des DB-Navigators thematisiert, für den es nach übereinstimmender Meinung aller Teilnehmer rasch eine Lösung geben müsse. Krenz nahm am Ende die Idee des Landrats auf, durch einen Mobilitätsgipfel in der Region den Kontakt zwischen der DB und der kommunalen Seite zu stärken.

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