Saures Meckereck: Aus dem Fass steigt wieder Bürgers Stimme

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 Stimmung in der Promi-Bank: Landrat Klaus Pavel (links) und Aalens OB Thilo Rentschler.
Stimmung in der Promi-Bank: Landrat Klaus Pavel (links) und Aalens OB Thilo Rentschler. (Foto: Markus Lehmann)
Freier Mitarbeiter

Meck, meck, ahoi!

Die “Läschtermäuler” hatten unter anderem “Go-Ahead“ in den Fokus ihres Spottes genommen:

„Auf verspätete Züge wartet Go-Ahead oifach net. Wer net mitkommt hot Pech ghet. Muss halt anderswie reisen. Die Arschkart hen die Zugfahrer, so gfällt ons des net! Es stinkt uns, des standa, mit Go-Ahead.“

Der „Brezga Blase“ (Helmut Argauer) bricht fast schon eine Lanze für den OB, fordert aber mehr Transparenz: „Dir oft des Volkes Herz gehört, rhetorisch bischt du meistens spitze, oftmals freie Rede machst auch Witze. Bist kommunikativ, wirkst kompetent. Aber verwaltungsintern immer noch renitent. Und diese Kritik schon seit langem greift, der Gemeinderat übt Kritik weil er im Vorfeld kriegt zu wenig mit.“

Mit ein paar Zeilen über das Wesen des Meckerecks hatte der „Büttel von Aalen“ (Hannsi Gässler) die 54. Auflage eröffnet: „Ma lupft da Deckel ond guckt nei! Ja was wird da wohl drenna sei? Oh Heida nei, Ich Heida nei, Ja was wird da wohl drenna sei?“

Der „Narro vom Meckereck“ (Ekbert Hering) reibt sich auch an der Stuttgarter Straße: „Die Stuttgarter Straße durch Kübel verengt, der Verkehr durch eine enge Straße sich drängt. So ist das Bild für die Fremden von außen: Kommt ja nicht nach Aalen, bleibt lieber draußen.“

Der „Oschtalb-Greis“ (Roland Schlotz) verglich die Amtszeit von Ex-OB Ulrich Pfeifle mit der Thilo Rentschlers: „Auch Pfiefle hat sich einst eingesetzt, auch damals haben viele gehetzt. Auch er hat die Stadt vorwärts gebracht, was damals nicht von vielen gedacht.“

Beim 54. Meckereck gingen die Aalener Meckerer nicht ganz so hart ins Gericht wie in den Vorjahren

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Meck, meck, ahoi!

Die “Läschtermäuler” hatten unter anderem “Go-Ahead“ in den Fokus ihres Spottes genommen:

„Auf verspätete Züge wartet Go-Ahead oifach net. Wer net mitkommt hot Pech ghet. Muss halt anderswie reisen. Die Arschkart hen die Zugfahrer, so gfällt ons des net! Es stinkt uns, des standa, mit Go-Ahead.“

Der „Brezga Blase“ (Helmut Argauer) bricht fast schon eine Lanze für den OB, fordert aber mehr Transparenz: „Dir oft des Volkes Herz gehört, rhetorisch bischt du meistens spitze, oftmals freie Rede machst auch Witze. Bist kommunikativ, wirkst kompetent. Aber verwaltungsintern immer noch renitent. Und diese Kritik schon seit langem greift, der Gemeinderat übt Kritik weil er im Vorfeld kriegt zu wenig mit.“

Mit ein paar Zeilen über das Wesen des Meckerecks hatte der „Büttel von Aalen“ (Hannsi Gässler) die 54. Auflage eröffnet: „Ma lupft da Deckel ond guckt nei! Ja was wird da wohl drenna sei? Oh Heida nei, Ich Heida nei, Ja was wird da wohl drenna sei?“

Der „Narro vom Meckereck“ (Ekbert Hering) reibt sich auch an der Stuttgarter Straße: „Die Stuttgarter Straße durch Kübel verengt, der Verkehr durch eine enge Straße sich drängt. So ist das Bild für die Fremden von außen: Kommt ja nicht nach Aalen, bleibt lieber draußen.“

Der „Oschtalb-Greis“ (Roland Schlotz) verglich die Amtszeit von Ex-OB Ulrich Pfeifle mit der Thilo Rentschlers: „Auch Pfiefle hat sich einst eingesetzt, auch damals haben viele gehetzt. Auch er hat die Stadt vorwärts gebracht, was damals nicht von vielen gedacht.“

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