Rosenberg will die Spitze erklimmen – zumindest vorerst

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Nico Schoch

Die Fußball-Kreisliga B geht das spannende Fernduell um den Meistertitel in seine entscheidende Phase. Diesen Sonntag steht der viertletzte Spieltag auf dem Programm und es könnten sich einige Veränderungen im Tabellenbild ergeben. Was besonders auffällt: Ob Rosenberg, Nordhausen-Zipplingen oder der FC Härtsfeld – die Absteiger machen Ernst und dürfen vom direkten Wiederaufstieg in die A-Klasse träumen.

Kreisliga B III: Fachsenfeld/Dewangen (1./51 Punkte) und die Sportfreunde Rosenberg (2./50) spielen in ihrer eigenen Liga. Verfolger Rosenberg löste seine Pflichtaufgabe mit einem 4:1 gegen Hüttlingen zuletzt ebenso souverän wie die SGM, die Wasseralfingen mit 7:1 deklassierte. Der Zweikampf um Aufstieg und Relegation ist endgültig besiegelt, da die SG Schrezheim (3./41) bei noch drei ausstehenden Partien nur rein rechnerisch aufschließen könnte. Die SGS wird versuchen, ihren undankbaren, aber dennoch achtbaren dritten Rang mithilfe eines Auswärtserfolges bei der SGM Rindelbach/Neunheim (10./23) weiter zu festigen. Im Titelduell könnte sich derweil ein Führungswechsel ereignen – wenn auch nur vorläufig. Fachsenfeld/Dewangen ist spielfrei und damit zum Zuschauen verdammt, wenn Rosenberg seine Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten Ellwangen II (13./7) angeht. Ohnehin präsentierte sich der letztjährige A-Ligist zuletzt in starker Verfassung, gewann 13 der vergangenen 15 Ligaspiele. Die Sportfreunde würden bei einem zu erwartenden Sieg den Platz an der Sonne erobern, müssen in zwei Wochen allerdings selbst spielfrei aussetzen. Entschieden ist also noch lange nichts, egal was an diesem Sonntag passiert. Für die weiteren Teams geht es ohnehin nur noch um die „Goldene Ananas“. Eggenrot (4./37) gehört zwar ebenfalls zur Spitzengruppe, sind aber längst ohne Aufstiegschance und gastieren nun beim formstarken SV Dalkingen (6./29). Union Wasseralfingen II (5./29) will sich nach der zuletzt erlittenen Klatsche rehabilitieren, mit dem TV Neuler II (7./28) wartet aber kein einfacher Aufbaugegner. Ebenfalls auf Wiedergutmachung aus ist der TSV Hüttlingen II (8./27) in seinem Heimspiel gegen den SSV Aalen II (12./11). Nach fünf sieglosen Auftritten dringend wieder in die Erfolgsspur zurückkehren möchte der SV Jagstzell (9./26), der beim SV Wört II (11./13) dennoch favorisiert aufläuft.

Kreisliga B IV: Drei direkte Duelle im Aufstiegsrennen standen am vergangenen Wochenende ganz oben auf der Agenda, doch aufgrund zweier Punkteteilungen hat sich an der Ausgangslage (fast) nichts geändert. Unterschneidheim (1./47) grüßt weiterhin von der Spitze und sollte sich nun auch bei Röttingen/Oberdorf/Aufhausen (9./29) keinen Ausrutscher erlauben, um dem großen Ziel ein wenig näher zu kommen. Der große Gewinner des jüngsten Spieltags war allerdings Nordhausen-Zipplingen (2./46). Durch den 6:5-Erfolg im Verfolgerduell gegen den Kösinger SC (4./42) hat der A-Liga-Absteiger nicht nur den Relegationsplatz zurückerobert, sondern auch einen hartnäckigen Konkurrenten auf Distanz gebracht. Während Nordhausen vor heimischer Kulisse keine Mühe mit dem abgeschlagenen Schlusslicht SGM Kirchheim/Trochtelfingen II (14./5) haben sollte, bietet sich Kösingen im Gastspiel beim FSV Zöbingen (3./44) die wohl allerletzte Gelegenheit, noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Im ersten Aufeinandertreffen siegte der KSC zwar mit 2:0, seitdem jedoch ist Zöbingen unbezwungen und bereit zur Revanche. Nur noch eine kleine Restchance, zumindest die Relegation zu erreichen, bietet sich der SG Riesbürg (5./41), die gegen den SV Lauchheim II (13./9) ihrer Favoritenrolle gerecht werden und zugleich auf Patzer der besser platzierten Teams hoffen muss. Ebenfalls auf Schützenhilfe angewiesen ist der FC Röhlingen (6./39), der beim SV Lippach (10./26) antreten muss, sowie Ohmenheim (7./38), der zu Unterkochen II (11./24) fährt. Nicht zuletzt will der SV Elchingen (8./30) nach fünf Partien ohne Sieg wieder einmal Grund zum Jubeln haben, darf die Gäste vom SV Waldhausen II (12./19) aber keinesfalls unterschätzen.

Kreisliga B V: Härtsfeld (4./37) ist das derzeit formstärkste Team, holte mit 21 Punkten aus sieben Partien seit der Winterpause die Maximalausbeute. Kein Wunder also, dass die Härtsfelder bei nur noch fünf Zählern Rückstand zur Tabellenspitze vom Wiederaufstieg träumen dürfen. Dem bevorstehenden Heimspiel gegen Klassenprimus Staufen (1./42) kommt daher eine entscheidende Bedeutung zu, der Trend jedenfalls spricht eindeutig für den FCH. Auernheim/Neresheim (6./31) hingegen hat sich nach der 0:3-Schlappe in Giengen endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und hat am Sonntag Bolheim (10./16) zu Gast.

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